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Bamberg
Solidarität

Kandidaten setzen Zeichen

Die OB-Kandidaten Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg), Hans-Günter Brünker (Volt) und Fabian Dörner (Die Partei) haben sich am Freitag mit Stephan Kettner von der Bamberger Linken Liste (BaLi) solidaris...
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Gruppenbild mit Cornelia Kerth vor dem Rathaus.  Foto: privat
Gruppenbild mit Cornelia Kerth vor dem Rathaus. Foto: privat

Die OB-Kandidaten Jonas Glüsenkamp (Grünes Bamberg), Hans-Günter Brünker (Volt) und Fabian Dörner (Die Partei) haben sich am Freitag mit Stephan Kettner von der Bamberger Linken Liste (BaLi) solidarisiert. Kettner wollte sich ebenfalls um den Chefsessel im Rathaus bewerben, dazu benötigt der Mann mit einem österreichischen Pass allerdings die deutsche Staatsbürgerschaft. Diese wird ihm jedoch im Eilverfahren versagt, weil er Mitglied bei der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA) ist.

Gemeinsam mit der Bundessprecherin der VVN/BdA, Cornelia Kerth, die für einen Vortrag in Bamberg zu Besuch war, ließen sich Kettner, Glüsenkamp, Brünker und Dörner vor dem Rathaus fotografieren. Laut einer Pressemitteilung des Verbandes sollte damit gezeigt werden, dass "Antifaschismus nicht verfassungswidrig, sehr wohl aber gemeinnützig ist".

Die VVN/BdA kämpft seit 1947 gegen das Wiederaufkeimen des Faschismus in Deutschland. Dafür steht sie in Bayern schon lange unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Neuerdings wird ihre Arbeit nicht mal mehr als gemeinnützig anerkannt. Damit werde ihr die Arbeit erheblich erschwert, heißt es in der Mitteilung, genau zu einem Zeitpunkt, da rechtsextreme Angriffe zunehmen. red

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