Friesen

Kampfbetontes Derby erwartet

Der SV Friesen und der FC Lichtenfels agieren derzeit auf Augenhöhe. Beide Teams gehen punktgleich in die heutige Partie, vor der die Friesener erneut um den Einsatz zweier Spieler bangen müssen.
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Max Schülein (grünes Trikot) traf im Hinspiel beim FC Lichtenfels zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich für den SV Friesen. In der Schlussphase machten seine Teamkollegen Lukas Mosert und Kai Aust den Deckel drauf zum 5:3-Auswärtssieg.  Foto: Gunther Czepera
Max Schülein (grünes Trikot) traf im Hinspiel beim FC Lichtenfels zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich für den SV Friesen. In der Schlussphase machten seine Teamkollegen Lukas Mosert und Kai Aust den Deckel drauf zum 5:3-Auswärtssieg. Foto: Gunther Czepera

Kurz vor der Winterpause darf sich der SV Friesen noch auf zwei Derby-Wochenenden in der Landesliga Nordwest freuen. Bevor es in einer Woche zum VfL Frohnlach geht, gastiert am heutigen Samstag der FC Lichtenfels um 14 Uhr im Friesener Frankenwaldstadion. SV Friesen (6./27) - FC Lichtenfels (7./27)

Punktgleich gehen beide Mannschaften in dieses Nachbarschaftsduell, die Friesener dabei mit der breiteren Brust. Schließlich bogen sie in der Vorwoche einen 1:2-Pausenrückstand beim Tabellenzweiten FC Geesdorf noch in einen 3:2-Auswärtserfolg um.

Die Lichtenfelser mussten sich zeitgleich hingegen mit einem 1:1 gegen den SV Euerbach/Kützberg zufriedengeben "Es war ein intensives Spiel mit wenigen Höhepunkten in der ersten Halbzeit, dafür aber vielen guten Einschussmöglichkeiten für beide Mannschaften in der zweiten Hälfte", fasst FCL-Trainer Oliver Müller das Spiel zusammen. "Wir konnten unsere Führung leider nicht weiter ausbauen und mussten schließlich durch einen Freistoß den Ausgleich hinnehmen. Am Ende ist es aber eine gerechte und verdiente Punkteteilung. Wir müssen und können damit aber leben, schließlich haben wir einen Punkt mehr geholt als noch im Hinspiel", sagt der FCL-Coach, der nun im Derby ein "spektakuläres Spiel" erwartet.

Spektakel gab es auch schon beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison im Juli. Nach einem 1:3-Rückstand zur Halbzeitpause und mit einem Mann weniger auf dem Feld sahen die Frankenwälder im Karl-Fleschutz-Stadion schon wie der sichere Verlierer aus. Doch die Eck-Elf schaffte mit einem Kraftakt den 3:3-Ausgleich und erzielte nach dem Platzverweis für FCL-Torjäger Lukasz Jankowiak noch zwei Treffer zum 5:3-Auswärtssieg.

Aber Friesens Trainer Armin Eck weiß, dass sich seit damals bei den Lichtenfelsern einiges geändert hat. "Sie haben sich nach anfänglichen Schwierigkeiten super gefangen, legen derzeit eine gute Serie hin und sind aktuell in Top-Form", sagte er gegenüber unserem Partnerportal anpfiff.info. Nur eines der letzten zehn Spiele haben die Lichtenfelser verloren, dabei haben sie 21 Zähler geholt.

Eck erwartet ein vor allem vom Kampf geprägtes Spiel, auch wegen der schwierigen Bodenverhältnisse im Frankenwaldstadion. "Das Spiel ist absolut offen", ist er sich sicher. "Beide Teams sind ganz gut drauf."

Personell hat Eck wieder mit einigen Fragezeichen zu kämpfen. Die Einsätze der angeschlagenen Nikolai Altwasser und Felix Müller sind fraglich. Zudem wird Nils Firnschild aus privaten Gründen fehlen, ebenso wie die derzeit Verletzten Nico Do Adro, Luis Te Kloot und Daniel Schütz.

Besser sieht es da beim Gegner aus Lichtenfels aus. Trainer Oliver Müller kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Stürmer Lukasz Jankowiak ist nach seiner Roten Karte vor drei Wochen zwar noch gesperrt, dafür kehrt Martin Hellmuth wieder zurück in den Lichtenfelser Kader. red SV Friesen: Bauerschmidt/Wolf - Söllner, Roger, Altwasser (?), Graf, Nützel, Kunz, J. Müller, Mosert, Nassel, Rödel, Fe. Müller (?). Es fehlen: Do Adro, Te Kloot, Schütz (alle verletzt), Firnschild (private Gründe).

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