Ebersdorf
Halteverbot

Kampf gegen Falschparker geht weiter

Das verbotswidrige Parken auf öffentlichen Flächen im Gewerbegebiet Ebersdorf-West hatte Sabine König (SPD) in der Januarsitzung des Gemeinderats angeprangert. Trotz einer Halteverbotszone stellen dor...
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Das verbotswidrige Parken auf öffentlichen Flächen im Gewerbegebiet Ebersdorf-West hatte Sabine König (SPD) in der Januarsitzung des Gemeinderats angeprangert. Trotz einer Halteverbotszone stellen dort vor allem Brummifahrer ihre Lastwagen im Kurvenbereich auf der Höhe der Integrierten Leitstelle ab, um in den nahe gelegenen Lebensmittelmärkten Einkäufe zu erledigen.

Patrick Vogt von der Gemeindeverwaltung erläuterte, dass man bei den Markierungsarbeiten bewusst eine durchgezogene Linie vorgesehen habe, um deutlich zu machen, dass das Parken an dieser Stelle eine Gefahr für den fließenden Verkehr darstellt. Unabhängig von der Halteverbotszone sei das Parken in Kurven generell verboten.

"Das Problem liegt nicht an der Deutlichkeit der geltenden Regelungen, sondern an der fehlenden Überwachung uneinsichtiger Verkehrsteilnehmern", sagte Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) in der jüngsten Ratssitzung. Deshalb habe man einen Ortstermin mit der Polizei durchgeführt. Vereinbart worden sei, dass künftig neben der kommunalen Verkehrsüberwachung auch die Polizei vor allem am Wochenende und in den Abend- und Nachtstunden stichprobenartige Kontrollen durchführen wird. Sonstige Maßnahmen erschienen derzeit als nicht zielführend.

Gegen neue Stromtrasse

Erneut musste die Gemeinde im Rahmen des Konsultationsverfahrens eine Stellungnahme zum Netzentwicklungsplan 2030 - Version 2019 - abgeben. Der Gemeinderat sprach sich auch dieses Mal einstimmig gegen den Bau neuer Stromtrassen in der Region aus, wobei die Mustereinwendungen des Landratsamts übernommen wurden.

Zudem wurde der Vorschlag gemacht, eine weitere Alternativtrasse "Schalkau-Hildburghausen-Grafenrheinfeld" zur jetzigen Trassenführung der P 44 vorzusehen. Dadurch wäre das Coburger Land nicht "überbündelt" und der Thüringer Wald müsste nicht mehr zusätzlich gequert werden.

Weiter stellte die Gemeinde den Antrag auf erneute Überprüfung eines möglichen Netzausbaues mit vier Stromkreisen zwischen Remptendorf und Redwitz. Derzeit ist in diesem Bereich lediglich eine Netzverstärkung einer bestehenden älteren Leitung geplant. Die weitere Möglichkeit, die vor einiger Zeit in Betrieb gegangene 380-kV-Leitung zurückzubauen und eine neue mit den vorgeschriebenen Abständen zu den Siedlungen zu erstellen, kommentierte der Bürgermeister so: "Was für Planer sind das überhaupt?"

Die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2017, vorgetragen von Rainer Mattern, mündete in der einstimmigen Entlastung.

Nach Würdigung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan "Lange Maase" in Großgarnstadt wurde die Änderung als Satzung beschlossen. Ferner brachte das Gremium den Bebauungplan "Lange Maase Süd" mit Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg.

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