Ebermannstadt
B 470

Kampf gegen die "Ostspange" geht weiter

Beim Mitgliedertreffen der "Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange" (Biwo) im Gasthaus zur Eisenbahn, Wiesenthau, legten die Sprecher aller Arbeitsk...
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Mit diesem Aufkleber protestiert die Biwo.  Foto: Biwo
Mit diesem Aufkleber protestiert die Biwo. Foto: Biwo
Beim Mitgliedertreffen der "Bürgerinitiative pro Wiesenttal ohne Ostspange" (Biwo) im Gasthaus zur Eisenbahn, Wiesenthau, legten die Sprecher aller Arbeitskreise ihre Strategie durch Beschlüsse fest, die 2018 verstärkt gegen die Ostspange umgesetzt werden soll.
Vorsitzender Heinrich Kattenbeck erklärte laut einer Pressemitteilung: "Es steht außer Zweifel, dass die Zerschneidung des Wiesenttales mit dem Neubau der B 470 zur Ostumgehung Forchheims das liebenswerte Wiesenttal zerstört und zerstückelt."
Er machte unmissverständlich klar, dass es nicht zu spät sei, intensiv für den Erhalt des Wiesenttales zu kämpfen. Die Zunahme der Spenden und Mitglieder gebe der "Biwo" Rückhalt. Auch kommunale Politiker und Landtagsabgeordnete hätten Unterstützung signalisiert. Die Umweltkommission in Brüssel werde eingeschaltet, zumal es um keinen Lückenschluss gehe und der Neubau der Ostspange zu keiner wesentlichen Verringerung des Verkehrsaufkommens in Forchheim führe.


Neue Jugendgruppe

Auf der Suche nach weiteren Verbündeten hofft Heinrich Kattenbeck, mit einer aktiven Jugendgruppe den Schutz der "einmalig attraktiven und liebenswerten Kultur-Heimatlandschaft, der Wiesent-Walberla-Welt" zu erreichen. Die Gründungsversammlung der "Jungen Biwo" ist für Dienstag, 12. Dezember, geplant.
Unterdessen setzt die "Biwo" ihre Strategie "Nein zur Ostspange! Stoppt die Ostspange" mit einem neuen Faltblatt unter der Prämisse fort: "Empört Euch, Engagiert Euch." Mit dem neuen Aufkleber "Keine Stimme für Heimatzerstörer und Naturfeinde!" wirbt die Bürgerinitiative auch im Wahlkampf 2018 bei der Landtagswahl gegen die CSU. Umgehungsstraßen, so meint Kattenbeck, seien ein Beispiel für kommunale Kirchturmpolitik, wobei der Stau nur in die nächste Gemeinde verlagert werde. red
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