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Stadtsteinach
umgehungsbau

Kaltluftaustausch aus dem Steinachtal gewährleisten

In einem offenen Brief an Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz machen sich die Vertreter der Bürgerinitiative Pro Stadtsteinach Sorgen um die negativen klimatischen Veränderungen für die Stadt durc...
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In einem offenen Brief an Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz machen sich die Vertreter der Bürgerinitiative Pro Stadtsteinach Sorgen um die negativen klimatischen Veränderungen für die Stadt durch die geplante Aufschüttung eines über zehn Meter hohen Dammes am Eingang des ökologisch wertvollen Steinachtals.

In dem von Jürgen Machulla, Alwin Geyer und Knud Espig unterzeichneten Schreiben heißt es wie folgt: "Im Planfeststellungsverfahren zu der Baumaßnahme Ortsumgehung Stadtsteinach wird klar die Beeinträchtigung des wichtigen Kaltluftaustausches zwischen dem Steinachtal und der Stadt Stadtsteinach, durch den Bau eines über zehn Meter hohen Straßendammes vom Hochofen bis zu Salem, benannt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung der Planung und des Planverfahrens für die Ortsumgehung Stadtsteinach war in keiner Weise die aktuelle Problematik der Klimaveränderung bekannt.

Jetzt zeigt sich, dass sich aufgrund der Klimaveränderung die Bedeutung des Kaltluftaustausches massiv erhöht hat. Insofern ist auch die Erklärung im Planfeststellungsverfahren, dass durch das neue Brückenbauwerk am Hochofen der Kaltluftaustausch ausreichend erfolgen wird, nicht mehr zutreffend.

Durchlässe in Damm einbauen

Nachdem Sie unseren Vorschlag, den Bereich vom Hochofen bis zu Salem mittels eines Brückenbauwerkes zu überspannen, abgelehnt haben, fordern wir Sie auf, in dem geplanten Damm zwischen Hochofen und Salem mehrere großvolumige Durchlässe einzubauen, um die negativen Auswirkungen der Abriegelung des so wichtigen Kaltluftaustausches zu verringern.

Auch wird der jetzt in dem genannten ökologisch wertvollen Bereich stattfindende Wildwechsel, der durch die geplante Baumaßnahme gänzlich unterbunden wird, durch den Einbau der geforderten Durchlässe wieder weitestgehend ermöglicht und dadurch auch die Unfallgefahr durch Wild, welches versuchen wird, die geplante Ortsumfahrung zu überqueren, deutlich verringert." red

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