Zeil am Main
Sudetendeutsche

Käppele und Hexenturm

Der Jahresausflug der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL), Bezirksgruppe Unterfranken, führte nach Zeil. Unter der Reiseleitung des Kreisobmanns Karl-Heinz Keiner aus Aschaffenburg stiegen 41 Fahrtt...
Artikel drucken Artikel einbetten

Der Jahresausflug der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL), Bezirksgruppe Unterfranken, führte nach Zeil.

Unter der Reiseleitung des Kreisobmanns Karl-Heinz Keiner aus Aschaffenburg stiegen 41 Fahrtteilnehmer aus dem Bus. Sie kamen aus den Orts- und Kreisgruppen Hösbach, Aschaffenburg, Würzburg, Kitzingen, Dettelbach sowie Schweinfurt. Ziel war das Zeiler Käppele, wo der Kreisobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft für den Landkreis Haßberge, Karl-Heinz Schübert (Zeil), die Reisegesellschaft empfing.

Der frühere Bürgermeister Christoph Winkler erzählte den Besuchern Wissenswertes aus der Geschichte des Zeiler Käppeles. Weiter ging es zum Dokumentationszentrum "Zeiler Hexenturm". Im Tagungsraum berichtete Winkler vom dunkelsten Kapitel in der Geschichte Zeils: von der Hexenverfolgung im 17. Jahrhunderts, bei der 400 Opfer zu beklagen waren. Ein Gang durch das Dokumentationszentrum schloss sich an.

Ein Muss für die sudetendeutschen Landsleute war der Besuch der Römerstädtischen Stube "Treffpunkt Heimat". Winkler informierte die Sudetendeutschen, dass Zeil nach dem Krieg etwa 1000 Heimatvertriebene aufgenommen habe. Der "Treffpunkt Heimat" beschreibt die Geschichte der Vertriebenen, vor allem der Menschen aus Römerstadt, von denen viele nach Zeil gekommen war. Heute hat die Stadt mit Römerstadt (Rymarov) ein enges Verhältnis. Es gibt gegenseitige Besuche. wo

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren