LKR Coburg

Kämpfe erstmals in der Arena

Der offene Bayernpokal im Kickboxen findet am Samstag in der Coburger HUK-Arena statt. Es werden rund 500 Kämpfer auch aus dem Ausland erwartet, die in vielen unterschiedlichen Disziplinen antreten.
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Der letzte offene Bayernpokal fand noch in der Rödentaler Franz-Goebel-Halle statt. Foto: CT-Archiv
Der letzte offene Bayernpokal fand noch in der Rödentaler Franz-Goebel-Halle statt. Foto: CT-Archiv
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Rund 500 Kämpfer werden am Wochenende in der Coburger HUK-Arena zum offenen Bayernpokal im Kickboxen erwartet. Es ist das erste Mal, dass so ein Event in der Arena veranstaltet wird, wie Jochen Paulfranz vom ausrichtenden Verein SG Rödental informiert.
"Die Franz-Goebel-Halle war super, vor allem wegen der tollen Zusammenarbeit mit der Stadt Rödental", sagt Paulfranz. Doch schon bei der letzten Meisterschaft, die dort stattfand, zeigte sich, dass der Platz nicht ausreicht. In der Arena können sechs Kampfflächen und ein Ring aufgebaut werden. Es können also viele Kämpfe zeitgleich stattfinden. Begonnen wird um 10.30 Uhr. Trotzdem rechnet Paulfranz nicht damit, dass die Elitekämpfe, bei denen jeweils die beiden Besten aus allen Disziplinen gegeneinander antreten, vor 18 Uhr beginnen werden. Gegen 20 Uhr soll auf allen Matten und im Ring wieder Ruhe sein.


Hoffen auf gute Stimmung

Ein Reiz der Rödentaler Halle bestand darin, dass durch den begrenzten Raum die Zuschauer dichter gedrängt waren. Ein Grund für die tolle Stimmung, die Paulfranz den Rödentaler Events durchweg bescheinigt. Am Samstag werden rund 1000 Besucher in der HUK-Arena erwartet. Daher hofft Paulfranz, dass es auch dort noch eine gute Stimmung geben wird, wenn alle ihre Kämpfer gut anfeuern.
In der Szene wird die für alle Verbände offene Meisterschaft mit Spannung erwartet. "Es ist das erste Turnier nach der Winterpause, da wird es interessant sein, zu sehen, wo jeder vom Training her steht", sagt Paulfranz, der einige Kämpfer aus seinem Rödentaler Boxstall ins Rennen schickt.
Dass gleichzeitig noch eine internationale Kickbox-Meisterschaft in Athen stattfindet, schadet dem Wert des Coburger Pokals nicht, ist Paulfranz überzeugt. Erstens führt das dazu, dass besonders Kämpfer aus der zweiten Reihe heiß darauf sind, sich hier durch einen Titel für Höheres zu qualifizieren. Und zweitens ist auch der offene Pokal in Coburg international ausgerichtet. "Es kommen auch Kämpfer aus Österreich oder Kroatien beispielsweise", sagt Paulfranz nach einem Blick in die Teilnehmerliste. Bei rund 500 Sportlern rechnet Paulfranz mit mehr als 700 Nennungen für die möglichen Kämpfe, weil ein Teil der Kickboxer in verschiedenen Disziplinen antritt.


Unterschiedliche Disziplinen

Die Besucher erwarten Kämpfe nach den Richtlinien des Verbandes WAKO (World Association of Kickboxing Organizations). Die Disziplinen reichen vom "normalen" Kickboxen im Vollkontakt, über die Erweiterung um den erlaubten Lowkick bis zum vom Sportfernsehen bekannten K1 mit weiteren erlaubten Techniken. Daneben gibt es Kämpfe im Halbkontakt und im Pointfighting zu sehen.


Aufsteigendes Alter

Am Vormittag treten zuerst die jüngsten Kämpfer auf die Matte. Im Laufe des Tages steigern sich die Alters- und Gewichtsklassen. Am Abend finden dann die Elitekämpfe statt. Spätestens da (ab etwa 18 Uhr) lohnt sich sicher ein Besuch für alle Kampfsportinteressierten, beim offenen Bayernpokal, für den übrigens kein Eintritt erhoben wird. Kickboxen ist auf diesem Level noch kein Sport, bei dem Geld eine große Rolle spielt. Dennoch sorgt ein Preisgeld für einen besonderen Anreiz, am Bayernpokal anzutreten. 300 Euro warten auf den Sieger in jeder Disziplin.
Der Verband WAKO ist, wie Paulfranz weiter informiert, übrigens der einzige aus dieser Sportart, der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) anerkannt wird.
Über Livestreams können die Kämpfe in der HUK Arena auch im Internet verfolgt werden. Das ist ein Service, der bei internationalen Kickbox-Veranstaltungen inzwischen oft angeboten wird. Damit sollen Freunde und Fans von Kämpfern, die weit angereist sind oder aus dem Ausland kommen, die Kämpfe zeitgleich verfolgen können.
Weitere Infos zum offenen Bayernpokal gibt es im Internet unter www.kampfsport-roedental.de.
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