Knetzgau

Junge Liste fordert Bürgerforen

Die JL Knetzgau stellte ihre Liste für die Gemeinderatswahl auf. Das Ziel sind zwei plus x Mandate.
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Die Junge Liste (JL) Knetzgau hat ihre Gemeinderatskandidaten für die bevorstehende Gemeinderatswahl, die am 15. März stattfindet, nominiert. Der Vorsitzende Johannes Betz stellte die Wahlkampfthemen der JL vor, die zuvor in mehreren Treffen mit den Mitgliedern und Kandidaten ausgearbeitet worden sind.

Dialog mit den Bürgern

Sie fordern, wie die Junge Liste mitteilte, eine Bürgerversammlung einmal im Jahr in jedem Ort der Großgemeinde Knetzgau. Dabei sollen die Bürger die Gelegenheit bekommen, mit dem Bürgermeister über aktuelle Probleme und bevorstehende Projekte zu diskutieren.

"Besonders für unsere jungen Familien und Kinder wollen wir

uns einsetzen, für weiterhin geringe Kinderbetreuungskosten und Familienprogramme", betont die JL in einer Mitteilung an die Medien. Es dürfe nicht sein, dass der Zuschuss, den der Freistaat Bayern an die Kommunen seit geraumer Zeit zahle, wieder durch eine Gebührenerhöhung aufgefressen werde, wie dies bereits in einigen Nachbarkommunen der Fall sei. Und weiter heißt es: "Auch wir stehen für den Erhalt des Knetzgauer Hallenbades. Denn unsere Kinder brauchen eine solche Einrichtung, um sicher das Schwimmen zu erlernen."

Auch beim Thema Ehrenamt und Vereine will die JL nach eigenen Angaben neue Wege gehen. Sie kann sich vorstellen, ein

Förderprogramm für Vereine aufzulegen - in ähnlicher Weise wie das Förderprogramm zur Erhaltung der Ortskerne der Gemeinde. Außerdem: "Wir sind auch der Meinung, die Bebauungspläne der Wohngebiete aus der Vergangenheit sollten den aktuellen Erfordernissen angepasst werden."

Querschnitt

Im Anschluss stellte Betz die Kandidatenliste vor. Darauf befinden sich wieder 20 junge Frauen und Männer, die bereit sind, sich für Knetzgau und seine Ortsteile einzusetzen. Vom Angestellten über den Meister bis hin zum selbstständigen Unternehmer weist die Liste einen repräsentativen Querschnitt der jungen Generation auf. Ziel der JL Knetzgau soll es sein, wieder zwei Gemeinderäte plus x im Ratsgremium zu stellen.

Für besseren Nahverkehr

Julian Müller, der Kreisvorsitzende der Jungen Liste, stellte die Konzeption "On-Demand-Ridepooling" ausführlich vor. Das soll den öffentlichen Nahverkehr besser auslasten und flexibler gestalten.

Die geheime Abstimmung über die Liste der Gemeinderatskandidaten brachte ein einstimmiges Ergebnis. Für die Junge Liste wollen in den Knetzgauer Gemeinderat: 1. Johannes Betz aus Zell, 2. Manuel Große aus Knetzgau, 3. Marco Diehm-Hauber aus Eschenau, 4. Michael Hetzel aus Knetzgau, 5. Christoph Schwab aus Westheim, 6. Hendrik Ruß aus Knetzgau, 7. Andre Sauerschell aus Oberschwappach, 8. Fabian Düring aus Knetzgau, 9. Susanne Merz aus Knetzgau, 10. Jürgen Schenk aus Knetzgau, 11. Johannes Dumrauf aus Knetzgau 12. Sebastian Düring aus Knetzgau, 13. Mario Geuß aus Knetzgau, 14. Matthias Hofman aus Zell, 15. Eva-Maria Gonnert aus Knetzgau, 16. Phillip Bauer aus Knetzgau, 17. Jessie Mühlbauer aus Knetzgau, 18. Gina-Maria Feix aus Knetzgau, 19. Alexander Mohr aus Zell, 20. Fabian Schnös aus Westheim. Ersatz ist Sebastian Geuß. red

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