Hofstetten
Dorfgemeinschaft

Junge Hofstettener schufen sich Jugendraum aus dem Gefrierhäuschen

Was man gemeinsam aus einem ehemaligen Gefrierhäuschen machen kann, das nicht mehr gebraucht wird und reparaturbedürftig geworden ist, bewies die Jugend im Königsberger Stadtteil Hofstetten. Die junge...
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Schön ist der neue Jugendraum in Hofstetten geworden, der der Jugend und den Vereinen zur Verfügung steht.  Foto: Gerold Snater
Schön ist der neue Jugendraum in Hofstetten geworden, der der Jugend und den Vereinen zur Verfügung steht. Foto: Gerold Snater
Was man gemeinsam aus einem ehemaligen Gefrierhäuschen machen kann, das nicht mehr gebraucht wird und reparaturbedürftig geworden ist, bewies die Jugend im Königsberger Stadtteil Hofstetten. Die jungen Hofstettener schufen sich einen Jugendraum, der jetzt eingeweiht wurde.
Vor vier Jahren war die Idee entstanden, aus dem desolaten Anwesen einen Treffpunkt für die Jugend und Vereine in Hofstetten zu machen. Umgesetzt wurde die Idee im vergangenen Jahr mit viel Eigenleistung.
Im Zeitraum September bis Silvester haben fünf Jugendliche jeweils rund 450 Arbeitsstunden aufgewendet, um das Häuschen sowohl außen als auch innen auf Vordermann zu bringen. Die entstehenden Kosten von rund 10 000 Euro wurden durch die beiden Hofstettener Vereine, die Blaskapelle und den Feuerwehrverein, sowie durch einen Zuschuss der Stadt Königsberg aufgebracht.
Die offizielle Einweihung folgte am Wochenende im Beisein von Bürgermeister Claus Bittenbrünn und Pater Rudolf Theiler, der den neuen Treff segnete. Der Eberner Stadtpfarrer stellte dabei den Gemeinschaftssinn der Jugendlichen heraus.
Zuvor hatten Bernd Schmitt und Philipp Keilholz noch einmal den Ablauf der Renovierungsarbeiten Revue passieren lassen. Auch Bittenbrünn lobte dieses gemeinsame Tun in Hofstetten, dass junge Menschen so etwas anpacken. Er stellte die Aktion als ein hervorragendes Beispiel für eine funktionierende Dorfgemeinschaft heraus, die sich nicht nur auf das Wirken der Stadt verlasse. Zusammenfassend meinte er: "Wir sind froh, wenn es solche Menschen und Bürger gibt, die etwas in Eigeninitiative gemacht haben."
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