Kulmbach
kulmbach.inFranken.de  Die Evangelische Jugend ist unter dem Dach der evangelischen Kirche.

Jugendwerk für Protestanten

Die Evangelische Jugend Kulmbach hat im Martin-Luther-Haus in der Huthergasse ein neues Domizil, das sogenannte Jugendwerk. Im Beisein von Dekan Thomas Kretschmar wurden die Räumlichkeiten gesegnet. D...
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Diakon Stefan Ludwig (sitzend) dankte besonders Dekan Thomas Kretschmar (rechts), der den Umzug ins Martin-Luther-Haus ermöglicht hatte.  Foto: Werner Reißaus
Diakon Stefan Ludwig (sitzend) dankte besonders Dekan Thomas Kretschmar (rechts), der den Umzug ins Martin-Luther-Haus ermöglicht hatte. Foto: Werner Reißaus

Die Evangelische Jugend Kulmbach hat im Martin-Luther-Haus in der Huthergasse ein neues Domizil, das sogenannte Jugendwerk. Im Beisein von Dekan Thomas Kretschmar wurden die Räumlichkeiten gesegnet.

Diakon Stefan Ludwig, dem nicht nur die Geschäftsführung des Jugendverbands, sondern auch die Hausleitung vom Jugendhaus Weihermühle obliegt, war die Freude ins Gesicht geschrieben, dass man jetzt über großzügige moderne Räumlichkeiten verfügt, noch dazu unter dem Dach der evangelischen Kirche. Neben der Evangelischen Jugend waren auch einige Vertreter des Dekanatsausschusses zur offiziellen Einweihung gekommen.

Ludwig stellte bei dem Termin auch die Man- und Woman-Power der Evangelischen Jugend mit derzeit 30 Mitarbeitern besonders heraus. Lennard Fischer, Vorsitzender der Evangelischen Jugend Kulmbach, verwies auf den Umzug auf kurzem Weg vom Haus gegenüber ins Martin-Luther-Hause: "Viele dachten, es wird nicht so schlimm, aber es war doch um Einiges anstrengender." Die Mitglieder haben viele Samstage geopfert, um zum Beispiel zu renovieren.

"Die Frage ist, warum machen wir das alles? Wir haben es uns ein bisschen auf die Fahne geschrieben, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen dort abzuholen, wo sie gerade im Leben stehen, mit allen Problemen und Aufgaben. Ihnen auch den christlichen Glauben näherzubringen ist in dieser Zeit aber leider nicht mehr so leicht."

Fischer sprach die jährlich rund 28 000 Kirchenaustritte in Bayern an: "Das ist die Größe des Dekanats Kulmbach und das finde eigentlich schon erschreckend. Allein können wir da gar nichts machen. Deswegen finde ich es rein symbolisch ganz gut, dass wir ins Kirchengemeindeamt eingezogen sind. Wir sind jetzt räumlich den Gemeinden näher und versuchen das auch in die Tat umzusetzen."

Kreisjugendpfleger Jürgen Ziegler freute sich, dass erkannt worden sei, dass man zur Jugendarbeit Räume brauche und auch hauptamtliche Unterstützung benötige sowie Ausstattung dafür notwendig sei: "Ohne das kann das Ehrenamt nicht wirken. Ich denke, ihr könnt wirklich stolz darauf sein, was ihr für eine ehrenamtliche Truppe habt. Wir haben auch im Kreisjugendring ein Miteinander gefunden: Es geht um die Jugendarbeit, egal in welcher Konfession. Wir wollen was gestalten und wir wollen das Ehrenamt fördern und unterstützen."

Diakon Ludwig freut sich, "dass die Jugendarbeit auf kommunaler und kirchlicher Ebene im Landkreis Kulmbach ganz eng miteinander verzahnt ist". Als geschäftsführender Dekanatsjugendreferent der Evangelischen Jugend stellte er fest: "Wir sind nicht weit umgezogen, Luftlinie vielleicht 15 Meter. Für uns, die hier hauptamtlich arbeiten, also für Matthias Bär, Claudia Brückner und für mich ist es in erster Linie ein Büro. Für die ehrenamtlichen Jugendlichen ist es, so glaube ich, mehr als nur ein Büro, es ist unser Jugendwerk. Ich glaube, dass wir in der Evangelischen Jugend seit vielen Jahren vieles richtig machen."

Dekan Kretschmar überbrachte auch Grüße von Christina Flauder und der Rotarier, die die Büroausstattung finanziell unterstützten. Rei

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