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Bamberg
bamberg.inFranken.de  Der Jugendpreis der Stadt Bamberg ging an Projekte, die Begegnung und Integration fördern.

Jugendliche engagieren sich füreinander

Der Jugendpreis in der Stadt Bamberg besitzt eine große Tradition. Die Vorsitzende des Stadtjugendrings, Michaela Rügheimer , und ihr Stellvertreter Johannes Wicht, gleichzeitig Jurymitglied des Wettb...
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Die Preisträger des Jugendpreises 2018. Foto: pr
Die Preisträger des Jugendpreises 2018. Foto: pr

Der Jugendpreis in der Stadt Bamberg besitzt eine große Tradition. Die Vorsitzende des Stadtjugendrings, Michaela Rügheimer , und ihr Stellvertreter Johannes Wicht, gleichzeitig Jurymitglied des Wettbewerbs, lobten bei der 33. Preisverleihung die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Bamberg. Diese gewährleistet, dass auch dieses Jahr insgesamt 1000 Euro Preisgeld unter drei "siegreichen" Initiativen aufgeteilt werden konnten. Unter den sieben Bewerbungen ragten Aktivitäten heraus, die sich für Menschen engagierten, die den kulturellen Austausch, die Begegnung und Integration sowie das Gemeinschaftserlebnis in den Mittelpunkt stellten.

Begegnung mit Geflüchteten

Der erste Preis und 500 Euro gingen an "better together/ZAM" des Kultur- und Bildungsprojektes "be a friend" von Chapeau Claque. Kochen, Handwerken, Wandern, Spiele Spielen, Tanzen, Musik machen ... all das planen und organisieren seit etwa zwei Jahren im Rahmen dieses Projekts junge Menschen für Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren jeder Kultur, insbesondere für Geflüchtete. Zugangsbarrieren zu kulturellen und bildenden Projektangeboten werden überwunden und die Integration der jungen Menschen gefördert. Die Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen fördert deren Integration in die Gesellschaft und sorgt für den Erwerb und Ausbau von Kompetenzen.

Der zweite Preis und 300 Euro gingen an die Veranstaltungsreihe "Just do it - Natur- und erlebnispädagogische Angebote für geflüchtete und einheimische Jugendliche" der Jugendorganisation des Bundes Naturschutz (JBN). Mithilfe von erlebnispädagogischen Angeboten in der Natur wurde eine intensive Begegnung zwischen einheimischen und geflüchteten Jugendlichen ermöglicht, ein respektvoller Umgang mit der Natur vermittelt und das Selbstvertrauen und gegenseitige Vertrauen gestärkt. Bei der Klettertour in der Fränkischen Schweiz und bei der Konstruktion einer Seilbrücke in Bamberg über die Regnitz konnten sich etwa 100 Teilnehmer intensiv in Kooperation, Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen üben.

Den dritten Preis und 200 Euro erhält die Evangelische Jugend im Dekanat Bamberg für ihr spielpädagogisches Angebot "Bamberg spielt". Etwa 550 Kinder und Jugendliche wurden von "Bamberg spielt" motiviert, sich bei 700 Brett- und Kartenspielmöglichkeiten miteinander zu messen und/oder zu kooperieren. Das gemeinsame Spiel auch im Rahmen der Familie kann auf unterschiedlichen Ebenen maßgeblich zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beitragen.

Ein "Glücksfall" für die Stadt

Die Jurymitglieder Johannes Wicht, Eva Pfeil (Jugendpflegerin) und Herbert Lauer bedankten sich bei allen sieben Bewerbern für ihre Teilnahme am Jugendpreiswettbewerb. In seiner Laudatio betonte Matthias Polz von der Sparkasse: "Unsere Stadt braucht Menschen, die hinschauen, die sich berühren lassen, die anpacken und andere dazu motivieren, das auch zu tun. Eure Leistungen sind beeindruckend. Es ist einfach schön zu sehen, wie ihr euch einbringt und von dem, was ihr macht, überzeugt seid. Ihr und all die Ehrenamtlichen seid ein Glücksfall für unsere Stadt."

Alle Bewerber für den Jugendpreis sind im Internet zu finden unter www.stadtjugendring-bamberg.de. red

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