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Jürgen Roos tritt beim WFV zurück

Der Würzburger FV, der Tabellensiebte der Fußball-Bayernliga Nord und Liga-Konkurrent des FC Sand, verliert seinen Sportlichen Leiter. Jürgen Roos (51) ist von seinem Amt aus persönlichen Gründen zurü...
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Der Würzburger FV, der Tabellensiebte der Fußball-Bayernliga Nord und Liga-Konkurrent des FC Sand, verliert seinen Sportlichen Leiter. Jürgen Roos (51) ist von seinem Amt aus persönlichen Gründen zurückgetreten.

Ausschlaggebend ist offenbar die hohe zeitliche Belastung, die dieses Amt neben Beruf und Familie für den 51-Jährigen mit sich gebracht hat. Der Verein und die Entwicklung der ihm unterstehenden Mannschaften liegen ihm sehr am Herzen, was die Entscheidung für ihn nicht leicht gemacht hat. Roos hat maßgeblichen Anteil an der Wende des Vereins nach den großen finanziellen Schwierigkeiten im letzten Jahr und an der guten sportlichen Entwicklung, die sich nun für den WFV abzeichnet. Roos will künftig kürzertreten und dem Verein weiterhin mit seiner Erfahrung und Rat und Tat zur Seite stehen. "Wir bedauern diesen Schritt menschlich sehr und danken Jürgen für seinen außerordentlich großen Einsatz", sagt Roland Metz, der Vorstandsvorsitzende des Würzburger FV. Metz ergänzt: "Aber Jürgen ist ja nicht aus der Welt. Er hat zugesagt, dort zu helfen, wo sein Wissen und sein Rat weiterhin vonnöten sind." Eine Neuwahl oder Nachwahl für den nun vakanten Vorstandsposten wird es beim WFV vorerst nicht geben.

Marco Scheder übernimmt

Der Vorstand hat Marco Scheder (42) mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Sportlichen Leiters beim WFV beauftragt. "Marco ist beim WFV groß geworden und kennt den Verein sehr gut. Er weiß um die Aufgabenvielfalt auf diesem anspruchsvollen Posten und bekommt von allen Seiten die notwendige Unterstützung, so dass er sich in der bald kommenden Winterpause tiefer in dieses Gebiet einarbeiten kann", teilt Roland Metz mit. Scheder wird durch den Wechsel sein Aufgabenfeld etwas verändern und die Großfeld-Koordination im Jugendbereich abgeben. Er bleibt aber Co-Trainer der ersten Mannschaft und arbeitet unverändert eng mit deren Trainer Berthold Göbel zusammen. dme

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