Am Samstag feierte Manfred Maisel aus Kösten im Kreis seiner Familie sowie von Freunden und Bekannten sein 80. Wiegenfest.Unter den vielen Gratulanten befanden sich neben seinen beiden Töchtern Gabriele Herter und Christine Werner-Wicklein, den drei Enkeln und der Urenkelin, Vertreter von Vereinen, der Verdi-Senioren und vom Seniorenbeirat des ehemaligen Fernmeldeamtes sowie eine Delegation der Freien Wähler. Die Glückwünsche der Stadt übermittelte der Dritte Bürgermeister Winfried Weinbeer mit einem Geschenk.
Der gebürtige Coburger absolvierte zunächst eine Schlosserlehre, ehe er sich ab 1955 beim Kabelwerk Neustadt der Firma Siemens zum Starkstromelektriker ausbilden ließ. Als erster Wehrpflichtiger von Coburg wurde er 1958 nach Regensburg zur Bundeswehr eingezogen.
1959 führte er die Schneyerin Helga Mevissen in der St. Marien-Kirche von Schney vor den Traualtar. Nach dem Wehrdienst war er von 1960 bis zu seiner Pensionierung 1998 bei der Bundespost in der Abteilung Fernmeldebau in Coburg tätig. Manfred Maisel engagierte sich viele Jahre in der Kommunalpolitik. So setzte er sich über einen Zeitraum von 18 Jahren für die Freien Wähler als Ortssprecher für Kösten und Schönsreuth mit ganzer Kraft ein. Auch im Vereinsleben war er sehr aktiv. 17 Jahre lang führte er als Vorsitzender die Soldatenkameradschaft Kösten und ist Mitglied bei weiteren Köstener Vereinen. Bereits seit über 60 Jahren ist er Mitglied der Gewerkschaft, angefangen von der IG-Metall über die Postgewerkschaft bis zu Verdi. Alfred Thieret