Gössenreuth
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Jubilar setzt sich ans Klavier

Die Freude am Leben hat sich Alfred Hartmann auch nach 90 Jahren bewahrt. An seinem runden Geburtstag merkte man, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt. Über seine Ehefrau Frieda berichtete er zum Beisp...
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Alfred Hartmann (am Klavier) und seine Gäste (von links): Tochter Friederike, Enkeltochter Christine, Ehefrau Frieda, Pfarrerin Almut Weisensee, stellvertretender Landrat Dieter Schaar und Bürgermeister Gerhard Schneider Foto: Werner Reißaus
Alfred Hartmann (am Klavier) und seine Gäste (von links): Tochter Friederike, Enkeltochter Christine, Ehefrau Frieda, Pfarrerin Almut Weisensee, stellvertretender Landrat Dieter Schaar und Bürgermeister Gerhard Schneider Foto: Werner Reißaus
Die Freude am Leben hat sich Alfred Hartmann auch nach 90 Jahren bewahrt. An seinem runden Geburtstag merkte man, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt.
Über seine Ehefrau Frieda berichtete er zum Beispiel augenzwinkernd: "Das ist immer noch meine erste Frau!"
Seine Passion galt dem Pferdesport und der Pferdezucht. Er brachte es zum Turnierreiter, 1951 wurde er sogar Bayreuther Stadtmeister.
Nach dem Krieg züchtete Alfred Hartmann Trakehner. "Das war schon immer meine Liebe", erinnerte er sich. In Ansbach habe er seine Reitlehrerprüfung absolviert. "Ich wollte die Pferdezucht ausbauen, aber dann starb plötzlich mein Vater und meine Pläne haben sich zerschlagen. Ich musste dann den landwirtschaftlichen Betrieb führen."
Seine Liebe zu den Pferden verlor Alfred Hartmann aber nie aus den Augen, unter anderem war er Mitglied des Bamberger Reiterregiments 17, bei dem auch Graf Stauffenberg gedient hatte. Später hatte er auf seinem landwirtschaftlichen Hof auch Pensionspferde eingestellt.
Doch Hartmann hatte noch ein weiteres Hobby: die Musik. Er spielte Akkordeon, gerne unterhielt er die Gäste im Dorfwirtshaus. "Wir hatten damals eine tolle Dorfgemeinschaft, aber es hat später alles nachgelassen."
Heute spielt der Jubilar noch ab und zu Klavier. Eine Kostprobe seines musikalischen Könnens gab er auch an seinem Geburtstag.
Bürgermeister Gerhard Schneider, der die Glückwünsche der Gemeinde Himmelkron überbrachte, und stellvertretender Landrat Dieter Schaar sowie Pfarrerin Almut Weisensee staunten nicht schlecht, als sich Alfred Hartmann an sein Klavier setzte und "aus dem Stegreif", wie er verschmitzt sagte, ein Stück spielte. Werner Reißaus
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