Steinwiesen
Geburtstag

Jubilar hat 130 Alpengipfel erklommen

Siegfried Petrikowski feierte seinen 85. Geburtstag. Der Jubilar war einst als Heimatvertriebener nach Steinwiesen gekommen, wo er sich seit Jahrzehnten in außerordentlicher Weise ehrenamtlich engagie...
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Siegfried Petrikowski (Dritter von links) feierte 85. Geburtstag. Mit im Bild (von links) Bürgermeister Gerhard Wunder, Ehefrau Renate Petrikowski, Helma Haug und Wanderwart Peter Wahlich vom Frankenwaldverein Steinwiesen, Alfred Müller von der DAV-Sektion Kronach/Frankenwald und Pfarrer Hans-Peter Göll  Foto: K.- H. Hofmann
Siegfried Petrikowski (Dritter von links) feierte 85. Geburtstag. Mit im Bild (von links) Bürgermeister Gerhard Wunder, Ehefrau Renate Petrikowski, Helma Haug und Wanderwart Peter Wahlich vom Frankenwaldverein Steinwiesen, Alfred Müller von der DAV-Sektion Kronach/Frankenwald und Pfarrer Hans-Peter Göll Foto: K.- H. Hofmann

Siegfried Petrikowski feierte seinen 85. Geburtstag. Der Jubilar war einst als Heimatvertriebener nach Steinwiesen gekommen, wo er sich seit Jahrzehnten in außerordentlicher Weise ehrenamtlich engagiert. Er ist Ehrenvorsitzender der Sektion Kronach/Frankenwald, von 1989 bis 2004 leitete er die Geschicke des 760 Mitglieder zählenden Vereins. Über 130 Alpengipfel hat er bestiegen. Er kommt heute noch ins Schwärmen, wenn er von den unzähligen schönen Erlebnissen in der "3000er Welt" erzählt.

Seinem unermüdlichen Einsatz war es zu verdanken, dass zur Landesgartenschau 2002 in Kronach eine Kletteranlage erstellt werden konnte. Damit erfüllte er sich seinen Lebenstraum, sagt er noch heute voller Stolz und Freude.

Nimmermüden Einsatz zeigte er aber auch für seinen Frankenwaldverein. Von 1970 bis 1980 war er Obmann in der Ortsgruppe Steinwiesen. In seine Ära fiel das große Jubiläumsfest. Maßgeblichen Anteil hatte er an der Gründung einer Ortsgruppe in Nurn.

Nach einer entsprechenden Ausbildung bei der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege erfolgte 1977 die Berufung in die Naturschutzwacht. Dieses Amt bekleidete Petrikowski bis 1992.

Siegfried Petrikowski wurde in Willenberg ind Ostpreußen geboren. Als Elfjähriger kam er 1945 nach Steinwiesen. Er kann sich noch gut an die schrecklichen Details der Vertreibung erinnern. Immer habe er gehofft, wieder nach Hause zu dürfen, betonte er am Festtag mit bewegter Stimme.

Zur Berufsausbildung zog es den Jubilar 1952 ins Rheinland. Bei der Firma Siemens arbeitete er später 38 Jahre lang. 1961 heiratete er seine Frau Renate, aus der Ehe gingen Sohn Achim und Tochter Kerstin hervor. 1966 bezog die Familie ihr Eigenheim in Steinwiesen.

Bürgermeister Gerhard Wunder zählte zu den ersten Gratulanten. Er dankte Petrikowski für dessen vielfaches ehrenamtliches Engagement. Auch Pfarrer Hans-Peter Göll wünschte Glück und Gottes Segen. Den ganzen Tag über wurde Siegfried Petrikowski mit Glückwünschen von Vereinen, Verbänden und Freunden überhäuft. eh

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