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JU Coburg-Land schließt sich den Rücktrittsforderungen an

Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer, seit der CSU-Pleite bei der Bundestagswahl massiv unter Druck, wird nun auch mit der Rückzugsforderung der ...
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Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer, seit der CSU-Pleite bei der Bundestagswahl massiv unter Druck, wird nun auch mit der Rückzugsforderung der eigenen Parteijugend konfrontiert. Da macht die JU Coburg-Land keine Ausnahme.
"Für einen Erfolg bei der Landtagswahl im kommenden Jahr braucht es einen glaubwürdigen personellen Neuanfang. Bei allen Verdiensten, die sich Horst Seehofer zweifellos in vielen Jahrzenten für die CSU, Bayern und Deutschland erworben hat, muss er den Weg bahnen für einen geordneten Übergang an der Spitze der Staatsregierung", so lautete die Ergänzung bei der Landesversammlung der Jungen Union, die am Wochenende in Erlangen stattfand. "Dadurch hoffen wir, dass die CSU-Parteispitze endlich spürbare Konsequenzen zieht und sich auch den ein oder anderen Fehler aus der Bundestagswahl eingesteht", zeigten sich Kathrin Grosch und Theresa Kräußlein, die Delegierten der JU Coburg-Land, einig.


"Ungünstig, aber notwendig"

Zudem ist die Junge Union Coburg-Land über die Aussage des Parteivorsitzenden in der Bild am Sonntag, dass sämtliche Kritik an ihm abpralle, sehr verärgert. "Man muss ja nicht jede Kritik an sich heranlassen, aber eine JU, die viel Zeit und vor allen Dingen inhaltlich viel in Wahlkämpfe investiert hat, einfach zu ignorieren, ist undankbar", betont JU-Kreisvorsitzende Christina Bieberbach. "Natürlich ist der Zeitpunkt der Rücktrittsforderung angesichts der derzeitigen Verhandlungen in Berlin ungünstig, gleichzeitig aber notwendig, denn diese können sich theoretisch bis nächstes Jahr hinausziehen, und das wäre zeitlich gesehen für die Landtagswahl und einen potenziellen Nachfolger fatal", betont Moritz Regenspurger, stellvertretender Kreisvorsitzender, in einer Pressemitteilung. Aus diesen Gründen stimmten die Delegierten der Jungen Union Coburg Land, Kathrin Grosch, Theresa Kräußlein und Christina Bieberbach, der Erlanger Erklärung zu.
Darin zeigte die Junge Union Bayern ihre Position zu den derzeitigen Koalitionsverhandlungen in Berlin auf. Dazu zählt unter anderem, dass Familien entlastet, die Zuwanderung begrenzt und die Renten gerechter werden sollen. red
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