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Josef Messelberger 50 Jahre Mitglied bei der Kolpingsfamilie

"Wir können heute mehrere Mitglieder für 50 Jahre Treue zu unserem Verband ehren. Damit seid ihr länger Mitglieder der Kolpingsfamilie, als manche von uns hier alt sind!" Mit diesem launigen Worten er...
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Geehrt wurden (von links) Karl-Peter Wittig, Maria und Heinz Hausmann, Dagmar Flittner und Dieter Nadler zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Birgit Kestel (Dritte von rechts). Foto: Michael Ditsche
Geehrt wurden (von links) Karl-Peter Wittig, Maria und Heinz Hausmann, Dagmar Flittner und Dieter Nadler zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Birgit Kestel (Dritte von rechts). Foto: Michael Ditsche

"Wir können heute mehrere Mitglieder für 50 Jahre Treue zu unserem Verband ehren. Damit seid ihr länger Mitglieder der Kolpingsfamilie, als manche von uns hier alt sind!" Mit diesem launigen Worten eröffnete Vorsitzender Matthias Simon den Reigen der Ehrungen bei der Kolpingsfamilie im Rahmen des Kolping-Gedenktages am ersten Adventssonntag. Insgesamt sieben Mitglieder wurden für zusammen mehr als 265 Jahre Mitgliedschaft bei der Kronacher Kolpingsfamilie geehrt, und zwar Heinz und Maria Hausmann und Dagmar Flittner (für 25 Jahre), Karl-Peter Wittig (für 40 Jahre) sowie Dieter Nadler, Tino König und Josef Messelberger (für 50 Jahre).

Daneben wurden Jutta, Julia und Laura Franke, Teresa Hammerschmidt sowie Dirk und Finn Söhnlein neu in den Verein aufgenommen. Beides, der Blick zurück in die Geschichte und der Blick nach vorne, sei wichtig, wenn der Verein eine Zukunft haben wolle, erklärte Simon.

Zum Kolping-Gedenktag hatten sich mehr als 60 Mitglieder im Kronacher Pfarrzentrum versammelt, um ihres Gründervaters Adolph Kolping zu gedenken. "Wenn ihr an Kolping denkt, was fällt euch als Erstes ein?", fragte der Vorsitzende die Versammlung. Er vermutete, dass jeder seine ganz eigene Kolping-Geschichte erzählen könne. Alle würden wohl von Begegnungen erzählen, die sich bei verschiedensten Anlässen ergeben haben. "Das macht Kolping aus: Wir eröffnen Begegnungsmöglichkeiten und Beziehung, auch in immer größer werdenden kirchlichen Strukturen. Wir können für die Menschen Ansprechpartner vor Ort sein, wo sie Kirche und Glauben erleben können", fügte der Vorsitzende hinzu und rief die Mitglieder dazu auf, auch künftig offen für neue Fragestellungen zu sein.

Nach den Ehrungen und den Neuaufnahmen besuchte der Nikolaus die Kolpingsfamilie und beleuchtete das vergangene Vereinsjahr aus seiner Perspektive. Die vereinseigene "Kolpingjugend-Band", angeleitet und unterstützt von Elke und Karl Buckreus, umrahmte den Gedenktag musikalisch mit flotten Rhythmen. Mit einem Festgottesdienst, den der Präses, Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber, mit seiner Kolpingsfamilie feierte, klang der Gedenktag aus. red



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