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Kronach
Hallen-Fussball 

Johannisthal stürmte bis ins Finale

Der VfL Frohnlach wurde aber mit 6:5 verdient Kreismeister vor dem Überraschungsteam. Im Halbfinale hatten der FC Lichtenfels und der FC Mitwitz das Nachsehen. Keine Chance hatte der Bezirksligist Mönchröden und der Landesligist SV Friesen - sie schieden schnell aus.
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Der Kreismeister heißt VfL Frohnlach , der den VfR Johannisthal im Sechsmeterschießen besiegte. - Mit im Bild Kreis- und Vereinsfunktionäre sowie Bezirks-Vorsitzender Bram.
Der Kreismeister heißt VfL Frohnlach , der den VfR Johannisthal im Sechsmeterschießen besiegte. - Mit im Bild Kreis- und Vereinsfunktionäre sowie Bezirks-Vorsitzender Bram.
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Jubel, Trubel, Heiterkeit! In einer proppenvollen Kronacher Schulturnhalle mit fast 600 Zuschauern fanden die diesjährigen Futsal-Kreismeisterschaften des Spielkreises 2 gestern Abend ihren Höhepunkt. In einem emotionalen Wettbewerb mit vielen hektischen, aber auch sehenswerten Begegnungen setzte sich der VfL Frohnlach durch. Der neue Kreismeister fährt am Sonntag, 16. Januar gemeinsam mit dem Verlierer des Finales, dem VfR Johannisthal, zur oberfränkischen Meisterschaft.
Das Endspiel stand lang auf des Messers Schneide, ehe sich der VfL im Sechsemeterschießen mit 6:5 durchsetzte. Die Zuschauer waren begeistert von diesem Turnier und gaben den Spielen mit ihrem Support einen würdigen Rahmen. Obwohl die Gefühlsausbrüche auf dem Platz, aber auch auf den Rängen, gelegentlich über das normale Maß hinaus gingen, so blieben die hart umkämpften Partien im Rahmen des Erlaubten.
Die Schiedsrichter hatten naturgemäß einen schweren Stand, meisterten ihre Aufgaben aber größtenteils souverän. Mit den beiden Finalisten und den beiden Verlierern der Vorschlussrunde - FC Mitwitz und FC Lichtenfels (0:5 um Platz drei) - standen auch die vier besten Teams im Halbfinale.


Die Halbfinalspiele

VfL Frohnlach - FC Mitwitz 2:0: Die Partie stand bis zur Schluss-Sekunde auf des Messers Schneide, ehe Tim Rebhan mit der letzten Aktion das 2:0 für den VfL erzielte. Für die Führung war Dominik Lauerbach verantwortlich. Matchwinner war TW Michael Edemodu.
VfR Johannisthal - FC Lichtenfels 3:1: Tolle Stimmung herrschte nach den zwei Treffern von Denegri und einem weiteren von Hartfil. Der Treffer von Gutgesell kam zu spät für den FCL.


Das Finale

VfL Frohnlach - VfR Johannisthal 6:5 (1:1) n. S.: Erst traf Denegri für den VfL, aber Joel Werner glicvh aus. Im Sechsmeterschießen war der VfL Frohnlach das glücklichere Team.


Die Vorrunde

Viele Vorrundenspiele verliefen hektisch und oft bis zur Schluss-Sirene sehr spannend. Auffallend waren die zahlreichen Strafstöße, die immer wieder die Partien beeinflussten.
Während sich in der Gruppe B der FC Lichtenfels und der VfL Frohnlach mit ihren homogen wirkenden und eingespielten Teams souverän durchsetzen, war es in Gruppe A weitaus spannender.


Gruppe A

Um das angestrebte Halbfinale zu erreichen, benötigte der VfR Johannisthal in seinem letzten Spiel noch einen Punkt gegen den überraschend diszipliniert spielenden und taktisch klug eingestellten TSV Heldritt. Der Kreisklassist hielt sich tapfer, musste sich aber nach einem hart umkämpften Spiel zehn Sekunden vor Schluss 0:1 dem Team von Spielertrainer Tobias Meyer, der selbst mit mehreren erstklassigen Paraden im VfR-Kasten glänzte, geschlagen geben.
Sieger wurde der FC Mitwitz, der sich zwar dem Ligakonkurrenten aus der Bezirksliga, dem TSV Mönchröden, knapp mit 1:2 geschlagen geben musste, am Ende jedoch die wenigster Fehler machte und mit dem Sieg im direkten Vergleich mit den punktgleichen Johannisthalern ganz oben stand.
Zu den Enttäuschungen zählte der TSV Mönchröden. Der Sieger aus Coburg/Lichtenfels kam nur schleppend ins Turnier, verlor das Eröffnungsspiel gegen Johannisthal mit 1:3, um sich zwar anschließend zu fangen, verspielte jedoch in seinem letzten Spiel gegen den TSV Heldritt (0:1) alle Chancen.
Auch der andere Bezirkskligist, der SV Bosporus Coburg, der ohne seine beiden erkrankten "Edeltechniker" Ali Civelek und Hakan Bozkaya antreten musste, blieb auf der Strecke. Dem Team von Trainer Ugur Kolzus fehlte an diesem Nachmittag die Effektivität.


Gruppe B

Während Lichtenfels und Frohnlach dominierten, enttäuschte vor allem der SV Friesen. Der schwache Auftritt des mitfavorisierten Landesligisten, der vor Wochenfrist noch die Kronacher Endrunde an gleicher Stelle gewann, war phasenweise unerklärlich. Dem Team von Trainer Carlo Werner fehlte der Biss, um gegen die sichtbar besser motivierten Gegner zu gewinnen. Lediglich gegen den ebenfalls chancenlosen TSF Theisenort reichte es für Daumann, Brandt & Co. zu einem Dreier.
Teuer verkaufte sich erneut der Kreisligist FC Stockheim, der allerdings durch das schwere Auftaktproramm gegen die beiden Übermannschaften dieser Gruppe von Anfang der Konkurrenz hinterher lief und dadurch einen schweren Stand hatte. Trotzdem verließen die "Bergleute" erhobenen Hauptes die Halle und waren mit ihrem erneut guten Abschneiden nicht unzufrieden. red

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