Haßfurt
gelbe tonne

JL sieht "überwältigende Zustimmung"

Bei der Sitzung der Kreistagsfraktion der Jungen Liste Haßberge richteten sich die JL-Kreisräte für die kommenden Sitzungen zum Thema "Gelbe Tonne" aus. Der Kreistag hat am Dienstag einstimmig die Zul...
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Bei der Sitzung der Kreistagsfraktion der Jungen Liste Haßberge richteten sich die JL-Kreisräte für die kommenden Sitzungen zum Thema "Gelbe Tonne" aus. Der Kreistag hat am Dienstag einstimmig die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens zur Einführung der "Gelben Tonne" bestätigt (der FT berichtete).

"Wir haben ohne großen Aufwand durch die große Unterstützung der Bevölkerung des Landkreises Haßberge über 10 000 Unterschriften gesammelt. Sollte der Kreistag die ,Gelbe Tonne' nicht beschließen, werden wir den Bürgerentscheid gewinnen", stellte Kreisrat Christian Zehendner optimistisch fest.

Trotz der laut JL "überwältigenden Zustimmung in der Bevölkerung" wundert sich der Wonfurter Bürgermeister und Kreisrat Holger Baunacher, dass trotzdem viele Kreistagsmitglieder den Willen der Bevölkerung nicht akzeptieren wollten. Viele Argumente und Behauptungen der Tonnen-Gegner im Kreistag seien fadenscheinig und großteils falsch, sagte er laut einer Mitteilung der Jungen Liste.

Was den Kreisrat Alexander Ambros auf die Palme bringt, ist, "dass ständig fälschlicherweise verbreitet wird, dass im Landkreis Haßberge durch den Wertstoffhof mehr Leichtverpackungen gesammelt werden. Das ist tatsächlich nicht der Fall", betont er. Laut Statistik werden den JL-Angaben zufolge im Landkreis Haßberge mit dem Bringsystem rund 15,5 Kilogramm pro Person und Jahr gesammelt. Der unterfränkische Durchschnitt der Landkreise, die das Holsystem praktizieren, sammeln laut JL im Durchschnitt 29,5 Kilogramm Leichtverpackungen. "So schlecht, wie es manche Fraktionen in der Presse darstellen, kann es also gar nicht sein", meint die JL. red



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