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Haßfurt
Nominierung

JL hat beste Frauenquote

Am Donnerstag trafen sich die Mitglieder der Jungen Liste in der Gastronomie am Großen Anger für die Nominierung ihrer Stadtratskandidaten. Neben zahlreichen Mitgliedern waren einige Gäste der Jungen ...
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Am Donnerstag trafen sich die Mitglieder der Jungen Liste in der Gastronomie am Großen Anger für die Nominierung ihrer Stadtratskandidaten. Neben zahlreichen Mitgliedern waren einige Gäste der Jungen Liste Haßberge anwesend, darunter Kreisvorsitzender Julian Müller, Fraktionsvorsitzender Thomas Wagenhäuser und Beisitzer Alexander Mohr. Die Versammlung leitete Stadtrat Sven Schnös, der den erkrankten Vorsitzenden Adrian Ort vertrat. Zu Beginn gab Schnös einen Rückblick über die Ereignisse der letzten Jahre. Es gab offene Vorstandssitzungen und Aktionen. Nicht nur das neue Amtsgericht in Haßfurt wurde besichtigt, sondern auch die Eismanufaktur "Bassanese" in Bamberg. Regelmäßige Treffen der Mitglieder und Aktionen der Jungen Liste, machen die politische Organisation sehr lebendig. Mit zwei Stadträten und einem Ortssprecher in dieser Legislaturperiode, war die JL sehr gut vertreten. Mit der CSU bildet sie eine gemeinsame Fraktion.

Fraktionszwang nicht mehr nötig

Nachdem die Fraktionsgröße in dieser Wahlperiode zugunsten der grünen Stadträte auf zwei Mitglieder angepasst wurde, ist ein Fraktionszwang in Zukunft nicht unbedingt notwendig. Erfahrung wurde in den letzten sechs Jahren genug gesammelt und einige Mitglieder würden sich eine Bildung einer eigenen Fraktion zutrauen. Doch wird solches erst nach der Wahl entschieden, wenn des Wählers Wille erkennbar ist. Frischer junger Wind ist in der Politik angebracht, da sind sich die Mitglieder der Jungen Liste einig und hoffen, dass auch bei der kommenden Wahl ein gutes Ergebnis herausspringt.

Ideengeber für den Stadtstrand

Schnös berichtete über die aktuellen Themen aus dem Rathaus. Eine Errungenschaft der Jungen Liste ist der Stadtstrand. Wie gut, dass der Vorschlag der JL nun in die Tat umgesetzt wird und sich nicht nur die Jugend auf einen attraktiven Treffpunkt am Main freuen kann. Schade finden es die Mitglieder nur, dass sie davon aus der Zeitung erfahren mussten.

Die Ideen wurden zuerst abgeblockt "Man muss erst den Mainausbau abwarten, vorher tut sich da nichts", hieß es aus dem Rathaus. Dann bot sich die Gelegenheit, auch am Anglersee eine ähnliche Kulisse zu gestalten. Da der Tennis-Club (TC) Haßfurt seinen Verein auflöste, waren das Gelände und das Gebäude an die Stadt Haßfurt übergegangen. Da laut Stadtverwaltung Abriss und Rückbau der Gebäude in Betracht gezogen wurden, nutzen die Mitglieder der Jungen Liste die Gelegenheit für eine Bauvoranfrage. Ziel war es, mit einem geringen Aufwand die Gebäude vor Ort zu erhalten. Der Abriss erfolgte nicht, ein weiterer Verein fand dort eine neue Heimat. Aber nun hat es ja doch geklappt am Main. Die Junge Liste ist froh, dass ein geeigneter Standort gefunden wurde und nicht der Mainausbau abgewartet werden muss.

"Brötchentaste" Idee der JL

Ein weiterer Erfolg war die Einführung der "Brötchentaste". Neben Initiativen wie der Restaurierung von Bildstöcken und dem Aufwerten der Feuerwehrhäuser in Sailershausen und Unterhohenried habe man auch einen Verkauf der Wanderstube in Sailershausen abgewendet.

Die Kandidaten für die Wahl 2020

Zur Kommunalwahl 2020 ist der Vorstand stolz über die Frauenquote von 50 Prozent. Die Kandidaten sind: 1. Sven Schnös (Unterhohenried), 2. Adrian Ort (Sailershausen), 3. Kristina Krein (Sylbach), 4. Sebastian Frosch (Haßfurt), 5. Nelly Pfister (Uchenhofen), 6. Sabrina Drescher (Sailershausen), 7. Philipp Hahn (Haßfurt), 8. Lisa Finster (Uchenhofen), 9. Patrick Eichelmann (Prappach), 10. Sonja Käb (Oberhohenried), 11. Michael Deschner (Oberhohenried), 12. Leila Ort (Sailershausen), 13. Jonas Streit (Haßfurt), 14. Eva Kehrlein (Augsfeld). red

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