LKR Lichtenfels

Jede Hilfe kam zu spät

Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer ist bei Horb am Main beim Zusammenstoß mit einem Auto getötet worden. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt; sein zweijähriger Sohn wurde schwer verletzt.
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Den Rettern bot sich ein grauenhaftes Bild am Unfallort. Der Fahrer des VWs im Hintergrund hatte dem Fahrer dieses Motorrads die Vorfahrt genommen.  Fotos: Frank Spitzenfeil
Den Rettern bot sich ein grauenhaftes Bild am Unfallort. Der Fahrer des VWs im Hintergrund hatte dem Fahrer dieses Motorrads die Vorfahrt genommen. Fotos: Frank Spitzenfeil
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Ein tödlicher Unfall hat sich am Samstagabend auf der Bundesstraße bei Obristfeld ereignet: Ein 24-Jähriger bog mit seinem VW von Obristfeld kommend in die B 289 in Höhe Hob am Main ein. Dabei übersah er einen Motorradfahrer, der Vorfahrt hatte. Nahezu ungebremst prallte der 25-jährige Suzuki-Fahrer in die linke Fahrzeugseite des Autos.

Wie die Polizei mitteilt, erlitt der Motorradfahrer bei dem Aufprall und dem anschließenden Sturz schwerste Verletzungen. Trotz aller notärztlicher Bemühungen starb der junge Mann noch an der Unfallstelle.

Glück im Unglück hatte das zweijährige Kind des Unfallverursachers: Es saß zum Unfallzeitpunkt auf der Rücksitzbank hinter dem Fahrer. Durch den Aufprall des Motorrads in das Auto zog sich das Kind schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen zu.

Straße gesperrt

Der Junge kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Coburg. Der Autofahrer blieb weitestgehend unverletzt. Zur Klärung der genaueren Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft an, einen Sachverständigen hinzuzuziehen.

Für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge musste die Straße komplett gesperrt werden. pol

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