Ebermannstadt
ebermannstadt.inFranken.de  Die Jungen Bürger Forchheim hielten ihre Hauptversammlung ab und besuchten die Klinik Fränkische Schweiz.

JB: Die Klinikfusion ist angekommen

Jürgen Schleicher wird auch in den nächsten drei Jahren an der Spitze der Jungen Bürger (JB) Forchheim stehen. In der Jahreshauptversammlung des Vereins in Ebermannstadt wurde er einstimmig von den an...
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Der alte und der neue Vorstand der Jungen Bürger Fotos: Carmen Schwind
Der alte und der neue Vorstand der Jungen Bürger Fotos: Carmen Schwind
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Jürgen Schleicher wird auch in den nächsten drei Jahren an der Spitze der Jungen Bürger (JB) Forchheim stehen. In der Jahreshauptversammlung des Vereins in Ebermannstadt wurde er einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt.

Patrick Zapf und Johannes Eismann werden auch weiterhin als gleichberechtigte Stellvertreter an seiner Seite stehen. Und auch Schriftführer Sebastian Kramer wurde wie seine Vorstandskollegen einstimmig wiedergewählt. Neuer Kassier ist Philipp Ochs. Er tritt damit die Nachfolge von Karina Schneider an.

Fusion befürwortet

Ulrich Schürr hatte gemeinsam mit Stefan Lang und Kathrin Heimann die Wahl durchgeführt. Danach berichtete Schürr, der in der Arbeitsgruppe zur Fusion der Kliniken Forchheim und Ebermannstadt mitgearbeitet hatte, dass er sich freue, dass die Mitarbeiter der beiden Kliniken mittlerweile so gut zusammengewachsen seien. "Wir standen von Anfang an für die Fusion der Kliniken und dafür, die beiden Standorte beizubehalten", trug Schürr in der Sitzung vor. Er habe mittlerweile mit vielen Mitarbeitern und Ärzten gesprochen und habe erkannt, dass die Fusion in die Köpfe eingegangen sei und sie gelebt werde. Zudem wurden die Servicegesellschaften aufgelöst und die Gehälter werden angepasst. Dazu äußerte Kathrin Heimann, dass jeder Euro, der hier investiert werde, genau richtig sei.

Mittlerweile ist das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz mit 1100 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber des Landkreises. Schürr trug vor, dass das Ziel der Fusion gewesen sei, die Menschen in der Region möglichst gut klinisch versorgen zu können. Es sollte verhindert werden, dass ein großer Konzern die Kliniken aufkauft.

Die beiden Kliniken wurden unter dem Dach einer Betriebsgesellschaft zusammengeführt. Geschäftsführer ist Sven Oelkers, der mit Standortleiterin Ulla König und Chefarzt Eberhard Kuon die Vereinsmitglieder vor der Sitzung durch die Klinik in Ebermannstadt geführt hatte. "Da wir uns für die Fusion stark gemacht hatten und uns deren Zukunft auch wichtig ist, wollten wir uns direkt vor Ort informieren", erklärte Jürgen Schleicher. Oelkers berichtete, dass in etwa drei Jahren die Kardiologie nach Forchheim gehen, dafür in Ebermannstadt die Psychosomatische Abteilung vergrößert werden soll. Auch er betonte, dass die Mitarbeiter gut zusammen arbeiten und Synergien nutzen würden.

Ein Schwerpunkt von Professor Kuon ist zudem die Geriatrie, die in Ebermannstadt ganzheitlich eingesetzt wird. Er verriet den Zuhörern, dass er durchaus auch Naturmedizin einsetzt. Die Besucher durften verschiedene Abteilungen und den Pflegebereich des Klinikums besuchen. Besonders begeistert waren die JB von den Geräten in der Röntgenabteilung. Zudem diskutierten sie lange mit Professor Kuon über Work-Life-Balance und Burn-Out in der digitalisierten Welt. Carmen Schwind

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