Dechsendorf

Jazz am See mit Candy Dulfer

Die Ausnahme-Saxofonistin, die lange Zeit mit Prince zusammenarbeitete, wird am 22. Juli den zweiten Konzertteil bestreiten.
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Candy Dulfer Foto: Carin Verbruggen
Candy Dulfer Foto: Carin Verbruggen
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Der Klassikkultur e.V. freut sich sehr, als Star für den zweiten Konzertteil von Jazz am See die holländische Ausnahmekünstlerin am Saxofon, Candy Dulfer, bekannt geben zu dürfen. Das Publikum darf sich auf ihre Solonummern und Darbietungen mit ihrer Band freuen. Wie immer wird die Veranstaltung mit einer großen Jam-Session aller Künstler des Abends, die dann gemeinsam auf der Bühne stehen werden, enden.
Candy Dulfers musikalisches Talent wurde schon früh entdeckt. Ihr Vater Hans Dulfer, ebenfalls bekannter Saxofonist, förderte das Talent seiner Tochter, die mit sieben Jahren das erste Mal zum Saxofon griff, mit 14 Jahren ihre erste Band gründete, mit 19 für ihr erstes Album "Saxuality" ihre erste Grammy-Nominierung erhielt und ab ihrem 20. Lebensjahr um die Welt tourte.
Nach ihrem No. 1-Hit "Lily was here" und ihrem gefeierten Debut-Album "Saxuality" wurde der Weltstar Prince auf sie aufmerksam, mit dem sie eine lange Zusammenarbeit begann. Gemeinsam spielten sie viele Alben ein und bestritten die gigantische Musicology-Tour. Gleichzeitig konzentrierte Candy Dulfer sich aber auch stets auf ihre Solo-Karriere, veröffentlichte eigene Alben und ging mit ihrer Band auf Welttournee.


Eigene TV-Show

Im niederländischen Fernsehen entwickelte sie ihre eigene Show "Candy Meets", in der sie in sechs dokumentarischen Folgen Musikerfreunde und Vorbilder trifft, um mit ihnen über ihre Karrieren und die Liebe zur Musik zu sprechen.
Ihr elftes Album "Together (is all we got)" veröffentlichte Candy Dulfer im November 2016. Das Album vereint alle großartigen Elemente des Jazz, Disco, Soul, Dance und R'n'B, aber ist auch eine zeitgenössische Interpretation der derzeitigen Jazzszene. In ihm verbinden sich verschiedene musikalische Genres und Einflüsse, die durch Candy Dulfers einmaligen Sound und ihre Vielseitigkeit gebündelt werden.
Erster Konzertteil ist ein internationales Potpourri. Randy Brecker zählt zu den Größen der Jazz-Musik. Seit mehr als vier Jahrzehnten beeinflusst der Trompeter, Flügelhornist und fünffache Grammy-Preisträger den Soundvon Jazz, R'n'B und Rock. Nach Breckers Karrierebeginn in New York in verschiedenen Combos, gründete er 1975 mit seinem Bruder Michael die "Brecker Brothers", die mit großem Einfluss auf die Jazz-Musik zwischen 1975 und 1981 sechs Alben produzierten und sieben Grammy-Nominierungen erhielten. Zehn Jahre gingen sie dann getrennte Wege, bis sie sich für eine Welttournee und weitere Alben, die zwei Grammys gewannen, wieder zusammenschlossen. Mit seinem klaren, warmen, lebendig-sprudelnden Spiel stand Randy Brecker bereits mit Musiklegenden wie Bruce Springsteen, Frank Sinatra, Steely Dan und Frank Zappa auf der Bühne.


Europas bester Jazz-Flötist

Magnus Lindgren aus Schweden ist vermutlich der derzeit beste Jazz-Flötist Europas, ein begnadeter Saxofonist und Komponist. Mühelos wechselt er zwischen Genres wie Instrumenten und setzt mit seiner Musik ein frisches, zeitgenössisches Statement im Jazz, stets auf den Spuren der großen Legenden.
China Moses, der von ihrer Mutter, der Jazzsängerin Dee Dee Bridgewater, die Liebe zum Jazz in die Wiege gelegt wurde, ist eine junge Frau mit ganz eigenem Stil und Standpunkt in der R'n'B- und Jazzwelt. Ihren Durchbruch erlangte sie mit einer Album-Hommage an die Jazzsängerin Dinah Washington.
Torsten Goods, international erfolgreicher Jazz- und R'n'B-Musiker, Gitarrist und Sänger ist auch 2018 wieder Künstlerischer Leiter von Jazz am See. Gleichzeitig führt er als Gastgeber durch den Abend und steht als Musiker auf der Bühne. red


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