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Jakobspilger haben die Hälfte geschafft

Auch dieses Jahr machten sich wieder 21 Pilger aus dem Frankenwald auf den Weg ihrem Ziel Santiago de Compostela etwas näher zu kommen. An zehn Wandertagen legte die Gruppe ungefähr 240 Kilometer zurü...
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Die Jakobspilger auf ihrem Weg Foto: pr
Die Jakobspilger auf ihrem Weg Foto: pr

Auch dieses Jahr machten sich wieder 21 Pilger aus dem Frankenwald auf den Weg ihrem Ziel Santiago de Compostela etwas näher zu kommen. An zehn Wandertagen legte die Gruppe ungefähr 240 Kilometer zurück. Es war bisher die anstrengendste Tour, da jeden Tag viele Höhenmeter erwandert wurden. Leider kam auch noch schlechtes Wetter dazu; so musste die Pilgergruppe an vielen Tagen bei Regen und Sturm, ja einen Tag sogar in Neuschnee laufen.

Bis auf 1400 Metern Höhe

Die Tour begann am 1. Mai in Assien in der Nähe von Lyon. Zehn Tage lang durchquerten die Pilger das Zentralmassiv, wobei sie immer auf 800 bis 1400 Metern Höhe wanderten.

Die ersten Tage waren geprägt vom Auf und Ab im Zentralmassiv; von kleinen Dörfern ohne Cafés und Kneipen und vom schlechten Wetter. Als die Gruppe nach sechs Tage Le-Puy-en-Velay erreichten, schien endlich die Sonne und alle waren beeindruckt von dieser wunderschönen Stadt. Sofort wurde die Kirche Saint-Michel besichtigt, die auf einem 88 Meter hohen Felsen gebaut wurde. Danach ging es zur riesigen Marienfigur Statue Notre Dame de France, die über der Kathedrale thront.

Auch in diesem Jahr begannen die einzelnen Tage morgens im Bus mit einem religiösen Impuls, einer besinnlichen Einführung in den Tag und der Bitte um Gottes Schutz uns Segen. Leider gab es auf dieser Tour nur wenig Kirchen und noch weniger Pilgerstempel zum Abholen. Umso mehr aber beeindruckte die Kathedrale von Le Puy die Pilger aus dem Frankenwald.

Auch im nächsten Jahr

Im nächsten Jahr wollen sich die Teilnehmer wieder vom 30. April bis zum 10. Mai auf den Pilgerweg Richtung Toulouse machen.

Wer an diesem "Beten mit den Füßen" und dieser Pilgertour durch Frankreich Interesse hat, kann sich im Jugendbildungshaus Am Knock (Telefon 09268/9131612 oder per E-Mail an hans.loeffler@knock.de) melden. der auch gerne Auskünfte erteilt.

Die Gruppe freut sich jedes Jahr über neue Pilger, die sich mit auf den Weg nach Santiago machen möchten. Hans Löffler

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