von unserem Redaktionsmitglied 
Daniel Ruppert

Erlangen-Höchstadt — Das Spiel um Platz 3 gegen die in der A-Klass 1 punktgleiche Reserve des ATSV Erlangen hat die zweite Mannschaft der SpVgg Heßdorf klar mit 5:1 gewonnen. Ebenso klar war jedoch, dass es nur dann in der Relegation weitergeht, wenn der TSV Röttenbach oder der TSV Brand in die Bezirksliga aufsteigt. Doch im ersten Duell trafen die Teams aufeinander, im zweiten hatte Röttenbach gegen einen ausgeruhten Post-SV Nürnberg das Nachsehen.
Nun gibt es einen neue Wendung: Die SpVgg Jahn Forchheim zieht ihren Bayernliga-Unterbau, der sportlich in die Kreisklasse abgestiegen ist, vom Spielbetrieb zurück. Eine neue Chance für Heßdorf II und die anderen A-Klassen-Dritten? Denkste, denn der Schritt der Forchheimer kam etwas zu spät. "Mir sind die Hände gebunden. Das ist wirklich keine schöne Geschichte", sagte Kreisspielleiter Max Habermann zu den Vorgängen. "Es wird eben eine Liga mit nur 15 Mannschaften geben."
Christoph Dederichs hätte sich gerne mit einem Relegationsspiel oder sogar dem Aufstieg in die Kreisklasse aus Heßdorf verabschiedet. "Das ist schade und ärgerlich", sagt der Reserve-Co-Trainer. Gegen den ATSV hatten wir 200 Zuschauer und dementsprechend Einnahmen. "Gegen Großenseebach II im Relegationsspiel wären sicherlich noch mehr gekommen", glaubt der 26-Jährige. Seiner Meinung nach hätte der Verband länger warten müssen oder einfach mehr Startplätze über die Relegation vergeben. "Dann spielen die Kreisklassen halt eine Saison mit 17 Teams", erklärt Dede richs.