Großheirath

Jagdgenossen erhalten 50-Prozent-Zuschuss

Die Unterhaltung von öffentlichen Feld- und Waldwegen war bereits Thema in der Bürgerversammlung in Neuses an den Eichen. Nun hat auch der Gemeinderat Großheirath einen Beschluss dazu gefasst. Die Gem...
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Die Unterhaltung von öffentlichen Feld- und Waldwegen war bereits Thema in der Bürgerversammlung in Neuses an den Eichen. Nun hat auch der Gemeinderat Großheirath einen Beschluss dazu gefasst. Die Gemeinde teilt sich die Unterhaltungskosten mit der Jagdgenossenschaft 50 zu 50.

Wie Bürgermeister Udo Siegel (CSU/Bürgerblock) dazu ausführte, müssen eigentlich die Beteiligten, die ihre Grundstücke über den Weg bewirtschaften, die Kosten für Instandsetzungen tragen. Im Gemeindegebiet haben die Jagdgenossenschaften in Anlehnung an einen Beschluss aus dem Jahr 2011 diese Straßenbaulast von den Beteiligten übernommen. Darin ging es unter anderem um die Unterhaltung der Straßendecken mit Unterbau von öffentlichen Feld- und Waldwegen, die den Jagdgenossen obliegt, die dazu einen Zuschuss von 25 Prozent erhalten. Die sechs Jagdgenossenschaften des Gemeindegebiets hatten nun eine Erhöhung des Zuschusses auf 50 Prozent beantragt.

Zuschüsse fließen

Recht erfreulich sind die Aussichten auf Zuschüsse für eine Reihe anderer Maßnahmen, wie Udo Siegel berichtete. So gibt es 108 131 Euro (das sind 79 Prozent der Gesamtsumme) für die Erneuerung des Regenkanals in der Schulstraße, Abschnitt 1, 73 319 Euro (60 Prozent) für die Errichtung eines Regenrückhaltebeckens in Watzendorf, und auch für die erstmalige Erstellung eines EDV-gestützten Kanalkatasters (Kosten: 34 000 Euro) liegt der Bewilligungsbescheid vor. Für die Erarbeitung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (Ilek) von der "Allianz B 303 plus" liegt der Zuwendungsbescheid ebenfalls vor. Lediglich den Differenzbetrag von rund 18 000 Euro müssen sich die beteiligten Gemeinden teilen.

Zum vorgelegten Entwurf für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Buchenrod - Neuses an den Eichen hat die Regierung Stellung genommen. Das Ingenieurbüro muss noch einige geforderte Änderungen in die Planung aufnehmen, der Gemeinderat wird dann erneut darüber befinden.

Gegen den Bebauungsplan der benachbarten Stadt Lichtenfels "B 41 Lärchenweg" im Stadtteil Reundorf und die damit verbundene Änderung des Flächennutzungsplans erhebt die Gemeinde Großheirath keine Einwände. lbö

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