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Innovations-Zentrum hat einen neuen Vorstand gewählt

Der Vorstand des Innovations-Zentrums Region Kronach e.V. (IZK) hat sich mit Harald Schubert, Sandra Schneider und Jörg Schrepfer verjüngt. Das teilte Sprecher Hans Rebhan mit. Seit der Gründung 2012 ...
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Der Vorstand des Innovations-Zentrums Region Kronach e.V. (IZK) hat sich mit Harald Schubert, Sandra Schneider und Jörg Schrepfer verjüngt. Das teilte Sprecher Hans Rebhan mit.

Seit der Gründung 2012 waren es die dritten Vorstandswahlen. "Ich bin stolz darauf, wie sich das IZK entwickelt hat", so Rebhan. "Das IZK ist eine Wirtschaftsförderung und betreibt Regionalentwicklung."

Die Aufbruchsstimmung sei damals nicht gerade groß gewesen, erinnert er an die Situation vor acht Jahren, als die Idee des IZK geboren wurde. Ziel des heutigen Innovations-Zentrums Region Kronach (IZK) war und ist es, einen Knotenpunkt zu schaffen, an dem sich Unternehmen, Studierende, Schüler, potenzielle Gründer und Hochschulen vernetzen und neue Innovationen auf dem Markt bringen können.

"Wir haben mit 22 Mitgliedern begonnen. Heute sind es 66", erläutert er. Die Mehrzahl davon seien private Unternehmen, aber auch der Landkreis und die Stadt Kronach seien dabei.

Das IZK will nun auch landkreisübergreifend Fuß fassen. Insbesondere schwebt Rebhan die Erschließung der Landkreise Lichtenfels und Sonneberg vor. "Wir müssen in Regionen und dürfen nicht in Landkreisen denken", meint er.

Einer der sich beim IZK mit seinem vor acht Jahren gegründeten Unternehmen Initiative-gesunder Betrieb (i-gb) Rat geholt hat, ist das neu gewählte Vorstandsmitglied Harald Schubert. Er sehe sich bei IZK als Sprachrohr der Gründerszene, begründet er sein Engagement.

Neben den drei neuen Mitgliedern sind nach wie vor im Vorstand mit dabei: Rainer Kober, Parag Shah, Hans Rebhan (zugleich Sprecher), Kristina Hofmann (stellvertretende Sprecherin), Dr. Markus Weber. Kooptiert wurde Professor Christian Zagel von der Hochschule Coburg.

Im Landkreis Kronach sei das IZK inzwischen etabliert. Hendrik Montag-Schwappacher, der seit dem Jahre 2014 Geschäftsführer ist, spricht von Vernetzung, von Veranstaltungen, von Unternehmerfrühstücken. Im Vordergrund stehe die Vernetzung, der Austausch zwischen den Unternehmern und den Hochschulen. Das IZK habe zur Belebung des Loewe-Campus in der Industriestraße beigetragen. Mittlerweile seien auch das Demografiezentrum und der Studiengang "Zukunftsdesign" dort unterbracht.

"Das IZK muss vorausschauen", betont Rebhan. Als hilfreich empfindet er dabei die Ergebnisse, die Markus Wessel von Expert-Consult Unternehmensberatung Dortmund im Rahmen des vom Landkreis Kronach in Auftrag gegebenen Strukturentwicklungskonzepts ermittelt hat und die darauffolgende Klausurtagung. So wünschen sich die Mitglieder unter anderem Beratung, Unterstützung bei Förderungen, Marktbewertungen, Gespräche mit Fachhochschulen. Weitere Anliegen seien die Bewältigung des demografischen Wandelns, die Rekrutierung von Fachkräften. vs

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