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Stegaurach
Stellungnahme

Initiative warnt vor G5

Die Bürgerinitiative "Info5G" Stegaurach/Bamberg nimmt Stellung zu dem Artikel "LTE-Offensive auf dem Land" in unserer Zeitung vom 7. September. Darin war unter anderem zu lesen, dass für den Netzausb...
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Die Bürgerinitiative "Info5G" Stegaurach/Bamberg nimmt Stellung zu dem Artikel "LTE-Offensive auf dem Land" in unserer Zeitung vom 7. September.

Darin war unter anderem zu lesen, dass für den Netzausbau 1400 neue Sendemasten aufgestellt würden. Speziell für 5G würden weltweit noch circa 30 000 Satelliten und allein in Deutschland Hunderttausende leistungsstarke Mikrowellen-Verstärkerantennen in U-Bahnen, Zügen, an Straßenlaternen und Ampelanlagen gebraucht - auch mitten in Wohngebieten.

Diese schuhkarton-großen Geräte sind der Bürgerinitiative zufolge nicht gekennzeichnet und im Langzeit-Einsatz nicht erprobt. Des weiteren würden zukünftig digitale Wasser- und Stromzähler eingesetzt, bis zu 500 Meter weit funkend, wie dies bereits teilweise in der Gemeinde Litzendorf praktiziert werde. Ärzte und Wissenschaftler weltweit warnen laut "Info5G": Bereits das jetzige Mobilfunk-Strahlungsniveau würde nicht nur Menschen, sondern auch Tiere wie Bienen und Vögel, die sich an elektromagnetischen Feldern orientieren, und sogar exponierte Bäume negativ beeinflussen. "5G und Co. haben weltweit mit einem riesigen Energiebedarf auch das Zeug zum Klimakiller. Was für den so wichtigen Klimaschutz noch nicht einmal jetzt denkbar ist, wird für autonomes Fahren, Fliegen und Robotik ohne Weiteres in Form von einer unbezifferten Anzahl von verlorenen Arbeitsplätzen hingenommen", schreibt die Bürgerinitiative. Und: "Wir wünschen uns technische Maßnahmen zur Risikominimierung, denn sie gibt es! Wir wollen unser fragiles Ökosystem nicht noch mehr belastet sehen und auch keine Versuchskaninchen spielen. Unter den gegebenen Umständen bitte kein 5G und keine weitere Funktechnik in unseren Wohn- und Erholungsgebieten!" red