Bad Kissingen
Vortrag

Infos über Darmkrebs

Der leitende Oberarzt des Helios St. Elisabeth-Krankenhauses Bad Kissingen, Dr. Peter Feyerherd, hält am Donnerstag, 24. Oktober, einen Vortrag über "Darmkrebs rechtzeitig entgegenwirken". Interessier...
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Der leitende Oberarzt des Helios St. Elisabeth-Krankenhauses Bad Kissingen, Dr. Peter Feyerherd, hält am Donnerstag, 24. Oktober, einen Vortrag über "Darmkrebs rechtzeitig entgegenwirken". Interessierte sind dazu um 16 Uhr in das Parkwohnstift in Bad Kissingen eingeladen. Wie immer können am Ende der Veranstaltung Fragen gestellt werden.

Die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen steigt. Durch gute medizinische Versorgung und Früherkennung sinken die Todeszahlen jedoch stetig. In Deutschland erkranken jährlich etwa 70 000 Menschen an Darmkrebs. Gemäß der Deutschen Krebsgesellschaft können jedoch glücklicherweise bei einer frühzeitigen Diagnose bis zu 90 Prozent aller Patienten geheilt werden. Das zeigen auch die jährlich sinkenden Todeszahlen trotz steigender Zahl an Erkrankungen.

Die Früherkennung im Rahmen regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen ist daher das A und O. Obwohl der Gesetzgeber die Möglichkeit von Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr geschaffen hat, gehen laut einer Studie des Robert Koch Institutes viele Menschen gar nicht erst zur Vorsorge, weil sie laut eigenen Angaben keine Beschwerden haben.

Vor allen Dingen plädiert Dr. Peter Feyerherd, Leitender Oberarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Helios St. Elisabeth-Krankenhaus, für eine regelmäßige Vorsorge: "Darmkrebs ist ein schleichendes Leiden, das man selbst oft lange nicht bemerkt. Besonders im Frühstadium der Erkrankung sind die Heilungschancen aber sehr gut."

Neben einer möglichen erblichen Vorbelastung gibt es weitere Aspekte, die Risikofaktoren für Darmkrebs darstellen können, wie zum Beispiel langjähriger Alkohol- und Nikotinkonsum oder eine fettreiche Ernährung. "Mit einer ballaststoffreichen Ernährung in Form von viel Obst und Gemüse, weniger fettreichem oder rohem Fleisch sowie regelmäßiger körperliche Betätigung zur Stärkung des Immunsystems kann jeder selbst dazu beitragen, sein Darmkrebsrisiko zu minimieren", so der Arzt. Aber gerade bei familiärer Vorbelastung seien Vorsorgeuntersuchungen unabdingbar. red

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