Ziegelhütten
Tiefbau

In Ziegelhütten laufen die Versorgung und die Entsorgung wieder perfekt

Die umfangreichen Baumaßnahmen im Bereich Lorenz-Sandler-/Ferdinand-Brandt-Straße in Ziegelhütten sind fertig, teilen die Stadtwerke Kulmbach mit. In den Jahren 2018 und 2019 sind dort gleich mehrere ...
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Fast neun Tonnen schwer war das Schachtbauwerk, das mit dem Kran eingehoben werden musste. Foto: Stadtwerke Kulmbach
Fast neun Tonnen schwer war das Schachtbauwerk, das mit dem Kran eingehoben werden musste. Foto: Stadtwerke Kulmbach

Die umfangreichen Baumaßnahmen im Bereich Lorenz-Sandler-/Ferdinand-Brandt-Straße in Ziegelhütten sind fertig, teilen die Stadtwerke Kulmbach mit. In den Jahren 2018 und 2019 sind dort gleich mehrere Baumaßnahmen zur Erhaltung der Ver- und Entsorgungssicherheit durchgeführt worden.

Bei der Erneuerung der Gas- und Wasserversorgungsleitung in der Ferdinand-Brandt-Straße Richtung Kreuzung Metzdorfer Straße wurden die Gas- und Wasserleitungen in der Ferdinand-Brandt-Straße auf rund 270 Metern erneuert. Die Baumaßnahme kostete rund 300 000 Euro. Sie wurde in 2018 durchgeführt.

Zum Abschluss wurde die Asphaltdecke in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt über die gesamte Rohrgrabenlänge wiederhergestellt.

Schon fast 70 Jahre in Betrieb

Der aus den 1950er Jahren stammende Mischwasserkanal in der Lorenz-Sandler-Straße war weitgehend verbraucht und schadensanfällig. Um den Jahreswechsel 2017/2018 waren dort zwei Straßeneinbrüche durch Ausspülungen zu verzeichnen gewesen. Außerdem war der Kanal in der Lorenz-Sandler-Straße zwischen der Rosenkrantzstraße und der Ziegelhüttener Straße hydraulisch nicht mehr ausreichend leistungsfähig.

Austausch sinnvoll

Deshalb wurde entschieden, die Kanäle in diesem Teilstück auszutauschen. Dabei wurde ein neuer Kanal mit den Durchmessern von 60 bis 100 Zentimetern ausgehend von der Einmündung Ziegelhüttener Straße in die Saalfelder Straße bis in die Rosenkrantzstraße verlegt. Ein besonderes Ereignis war das Einheben des Schachtbauwerks mit einem Gewicht von 8,9 Tonnen mit einem Autokran. Die Kosten für diese Maßnahme betragen rund 550 000 Euro.

Da Schäden festgestellt wurden, die die Tragfähigkeit der Straßenoberfläche beeinträchtigen können, und die Gefahr von Straßenabsenkungen und -einbrüchen nicht auszuschließen war, wurde in Abstimmung mit dem Ordnungsamt eine Tonnagebegrenzung mit Geschwindigkeitsbeschränkung festgelegt, teilen die Stadtwerke weiter mit.

Um Doppelaufgrabungen zu vermeiden, haben die Stadtwerke auch die Wasserversor-gungsleitung im Bereich der Kanalbaumaßnahme mit ausgetauscht und hierfür rund 250 000 Euro investiert. Auch mit dieser Maßnahme habe die Stadt "eine komplett erneuerte Straße geschaffen". Die wiederherzustellende Asphaltfläche betrug insgesamt 3800 Quadratmeter. Die Kosten des Straßenbaus belaufen sich auf rund 400 000 Euro.

Bis zu 15 Millionen Euro im Jahr

Oberbürgermeister Henry Schramm freut sich, dass die Maßnahme abgeschlossen ist: "Um keine Investitionsstaus zu bekommen, investieren die Stadtwerke kontinuierlich. Jährlich werden rund zehn bis 15 Millionen Euro in diese wichtigen Anlagen der Daseinsvorsorge investiert", betonte der Oberbürgermeister in diesem Zusammenhang. red

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