Ausstellung

In Streitberg lässt sich über die Ökumene gut lachen

Schmunzelnde Gesichter gab es beim Gang durch die Ausstellung "Ach du lieber Gott. 75 Karikaturen zu Ökumene und Kirche" im Streitberger Haus Martin Luther....
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Schmunzelnde Gesichter gab es beim Gang durch die Ausstellung "Ach du lieber Gott. 75 Karikaturen zu Ökumene und Kirche" im Streitberger Haus Martin Luther.
Wolfgang Streit vom Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim gefiel dabei die Bamberger Marktfrau von allen Bildern am besten: "Alles aus ökumenischem Anbau!", steht auf ihrem Schild. Am Nachbarstand steht geschrieben:"In aanä Domstodt kummd die damit net weit." "Was ist schöner in einer menschlichen Gemeinschaft, als einmal herzlich miteinander zu lachen?", so Streit.
Die Verbindung zwischen der Diakonie und der Caritas sei hervorragend, obwohl sich die Ökumene immer noch schwer tue. Wichtig sei, dass die Konfessionen an der Basis zusammenfinden.


Lösungen gefunden

Es habe schon bei Luther Karikaturen gegeben, um Botschaften zu vermitteln, so der Diakon. Mit der stellvertretenden Landrätin Rosi Kraus (CSU) und Wiesenttals Bürgermeister Helmut Taut (FWW) war auch politische Prominenz vertreten. "Ökumene ist seit 40 Jahren mein Thema", bekannte Helmuth Ochs von der katholischen Seite. "Dabei haben wir Lösungen gefunden, über die sich die Großen der Kirche noch lange Gedanken machen", sagte er.
Für den evangelischen Dekan Günther Werner ist in den Karikaturen Geist und Leben beschrieben. Auch ein Vertreter des Bistums Bamberg kam zu Wort.
Für Roland Baierl, Leiter der Arbeitsstelle "Projektarbeit in der Erzdiözese", sei das Ziel der Ausstellung, die Diskussion über Kirche und Ökumene zu fördern: "Eine Diskussion, der etwas Humor durchaus guttut. Gerade so ernste Themen wie die Ökumene brauchen mitunter etwas Auflockerung."
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