Steinwiesen

In Steinwiesen wird das ehrenamtliche Engagement hoch gehalten

Susanne Deuerling Eine Gemeinde ohne Vereine, ohne ehrenamtliches Engagement wäre arm dran. Dort gäbe es kein gesellschaftliches Leben, kein Miteinander und...
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Bei der Verleihung der silbernen Ehrenzeichen durch Bürgermeister Gerhard Wunder (r.) und Landrat Klaus Löffler (2. v. r.) sind zu sehen (v. l.): Zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer, Carina Ströhlein, Dritter Bürgermeister Thomas Reißig, Elisabeth Daum, Frank Hauck, Marco Kotschenreuther und Wolfgang Dietz.
Bei der Verleihung der silbernen Ehrenzeichen durch Bürgermeister Gerhard Wunder (r.) und Landrat Klaus Löffler (2. v. r.) sind zu sehen (v. l.): Zweiter Bürgermeister Bruno Beierlorzer, Carina Ströhlein, Dritter Bürgermeister Thomas Reißig, Elisabeth Daum, Frank Hauck, Marco Kotschenreuther und Wolfgang Dietz.
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Susanne Deuerling

Eine Gemeinde ohne Vereine, ohne ehrenamtliches Engagement wäre arm dran. Dort gäbe es kein gesellschaftliches Leben, kein Miteinander und Füreinander. Ein Horrorszenario für viele Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen. Das große Engagement solcher Bürger wurde bei einem Empfang im Rathaus Steinwiesen gewürdigt. An Personen, die in den Vereinen "an vorderster Front" ehrenamtlich agieren, wurde die silberne bzw. bronzene Ehrennadel verliehen.
Dass man in Steinwiesen wie auch im Landkreis das Ehrenamt ernst nimmt, zeigte sich daran, dass Landrat Klaus Löffler seine Wertschätzung gegenüber den geehrten Männern und Frauen persönlich zum Ausdruck brachte. Bürgermeister Gerhard Wunder wies stolz auf die große Zahl von 75 Vereinen in der Marktgemeinde hin. "Ehrenamtliches Engagement verdient die Unterstützung des Staates", betonte er. Denn nicht die Stars aus Sport, Politik oder Medien seien die Helden der Gesellschaft, sondern die Hunderttausenden Vorstandsmitglieder, Helfer, Chorleiter, Dirigenten und Übungsleiter, die unentgeltlich und uneigennützig eine wertvolle Arbeit für das Staatswesen leisteten. "Ich möchte jeden dazu aufrufen, sich auch weiterhin in den Vereinen und Organisationen zu engagieren", sagte Wunder allen Geehrten.
Auch die Schüler der Marktgemeinde, die mit ihrem Schulabschluss unter den Besten des Landkreises waren, konnte Bürgermeister Wunder beim Empfang beglückwünschen. Er versprach die Unterstützung der Gemeinde, wenn es darum geht, berufliche Wege einzuschlagen. Es gebe hoch qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Die Betriebe und Firmen in der Region seien auf junge Nachwuchskräfte angewiesen. "Ihr alle habt tolle Leistungen abgeliefert, ihr werden Euren Weg in die Zukunft gehen. Am besten geht ihn hier in Eurer Heimat", gab Wunder den Schulabgängern als Rat mit auf den Weg.


Werte vorgelebt

Landrat Klaus Löffler dankte für den Einsatz aller Geehrten für ihre Heimatgemeinde. Sie lebten die Werte der Menschlichkeit und des Zusammenhalts vor. Das sei etwas ganz Besonderes, worauf auch der Landkreis Kronach aufbauen könne. "Es gibt im Leben mehr, als nur seine Arbeit zu tun. Man soll vor allem für andere da sein", betonte Löffler. Er lobte die breite Palette des Ehrenamtes in Steinwiesen.
An die Schulabgänger appellierte er, den Mut zu haben, das eigene Leben zu leben. "Ich hoffe, Ihr habt die Möglichkeit, Euren Traum zu leben, auch wenn es nicht immer einfach sein wird", sagte der Landrat. Und er meinte: "Wir können die Zukunft im Landkreis Kronach gemeinsam gestalten. Gehen wir hinaus und werben für unseren Landkreis, der etwas ganz Besonderes ist".
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