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Kulmbach
Ausstellung

In sechs Tagen um die Welt: Das Ergebnis einer Reise

An sechs Tagen begaben sich elf Hortkinder des Ökumenischen Kinderhorts auf eine Reise um die Welt. Unter Anleitung des Künstlers Beka Gigauri entstanden in den Herbstferien Bilder, Collagen und dreid...
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Kursleiter Beka Gigauri erklärt Stadtrat Dieter Hägele die Feinheiten der Reißtechnik.  Fotos: Uschi Prawitz
Kursleiter Beka Gigauri erklärt Stadtrat Dieter Hägele die Feinheiten der Reißtechnik. Fotos: Uschi Prawitz
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An sechs Tagen begaben sich elf Hortkinder des Ökumenischen Kinderhorts auf eine Reise um die Welt. Unter Anleitung des Künstlers Beka Gigauri entstanden in den Herbstferien Bilder, Collagen und dreidimensionale Fantasieplaneten.

"Die Kinder haben sich sofort in die Arbeit gestürzt und waren mit Begeisterung dabei", sagte Beka Gigauri. Sechs Stunden war er täglich mit den Jungen und Mädchen aktiv, und die zeigten keine Konzentrationsschwächen. "Ich war total überrascht, wie konsequent die Kleinen bei der Sache waren, es wurde nie langweilig."

Selbst im Nürnberger Museum für Moderne Kunst, das die Kindergruppe am letzten Samstag besuchte, zeigten sie sich interessiert. Die neunjährige Maya Lang war von der Kunstwoche besonders angetan. "Kunst ist mit Mathe mein Lieblingsfach." Sie mochte die Reißtechnik für die reliefartigen Bilder, am coolsten aber fand sie es, den Fantasieplaneten aus Papier, Leim und Farbe herzustellen. Die Planetenbewohner wurden aus Alufolie gefertigt. "Auf meinem Magic Planet leben kleine Einhörner, es gibt einen Vulkan und Drachen", sagte die Viertklässlerin bei der Vernissage am Samstagvormittag.

Auch der achtjährigen Anna Scheps gefiel es besonders, den Planeten zu bauen. Zwei Tage hat sie für ihren Planeten "Hawaianna" gebraucht - ein Fantasiename aus Hawaii und Anna, denn "irgendwann will ich mal dorthin". Auf Hawaianna tummeln sich Wale, Rochen und ein Krake aus Aluminium.

Elsbeth Oberhammer von der Gummistiftung freute sich über das gemeinsame Kunstprojekt zwischen Hort und Pestalozzischule und lobte die Kinder:

"Ihr wart in den Ferien so konzentriert kreativ, ich staune über die tollen Ergebnisse."

Auch Stadtrat Dieter Hägele zeigte sich beeindruckt. "Kunst ist etwas ganz Wichtiges, sie begleitet uns unser ganzes Leben." Deshalb würde er sich auch sehr wünschen, wenn auf der Plassenburg ein museumspädagogisches Zentrum entstehen würde. "Dann könnten die Kinder noch viel öfter kreativ tätig sein."

Die Kunstausstellung "In 6 Tagen um die Welt und in unbekannte Galaxien" ist noch bis 29. November in den Räumlichkeiten des Ökumenischen Horts, Wilhelm-Meußdoerffer-Straße 1, in Kulmbach zu sehen.

Unterstützt wurde das Kulmbacher Kunstprojekt von der Geschwister Gummi Stiftung, dem Caritas-Verband, dem Bundesverband Bildender Künstler (BBK), dem Bündnis "Kultur macht stark" und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.