Neudrossenfeld
Termin

In Neudrossenfeld werden die Europatage 2019 vorbereitet

Die Planungen sind noch am Anfang, der Zeitrahmensteht fest: Die 9. Europatage Neudrossenfeld, eine über die Region hinaus beachtete Veranstaltung im zweijährigen Rhythmus, finden vom Freitag, 17. Mai...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Planungen sind noch am Anfang, der Zeitrahmensteht fest: Die 9. Europatage Neudrossenfeld, eine über die Region hinaus beachtete Veranstaltung im zweijährigen Rhythmus, finden vom Freitag, 17. Mai, bis Sonntag, 19. Mai 2019 statt. Darauf einigte man sich bei einem ersten Informationstreffen im Neudrossenfelder Bräuwerck.
Wie gewohnt werden die Europatage von einem wirtschaftspolitischen Kolloquium, einem bunten Europafest und der Verleihung der FEK-Europamedaille Kaiser Karl IV. geprägt sein. Der Laureat ist schon bekannt: Die Auszeichnung erhält diesmal Thomas Zwiefelhofer, bis 2017 stellvertretender Ministerpräsident des Fürstentums Liechtenstein. Und dieses Land steht als eine von mehreren europäischen Regionen im Fokus der drei Tage, die von der Marktgemeinde Neudrossenfeld, dem Landkreis Kulmbach, der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) - die 2019 ihr 20-jähriges Bestehen feiert - und der IHK Oberfranken Bayreuth veranstaltet werden.
Aus der Schweiz angereist war Karel Borufka, der Vorsitzende des FEK-Kuratoriums, der betonte, dass Preisträger Zwiefelhofer eine hochkarätige, für die Auszeichnung geeignete Persönlichkeit sei: "Er kennt Europa sehr gut und hat die enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Nationen immer unterstützt". Der "Vater der Europatage" und FEK-Ehrenvorsitzende, Peter Verbata, sagte: "Die Europatage brachten und bringen die unterschiedlichsten Menschen zusammen, die eines gemeinsam haben: Den europäischen Gedanken, die europäische Kultur und das Wissen aus der Geschichte weiterzugeben." Das werde sich auch an dem Mai-Wochenende 2019 widerspiegeln.


Neue Impulse

Die Inhalte, die von namhaften Repräsenanten angeboten werden, brächten der gesamten Region neue Impulse.
Für den Landkreis Kulmbach war stellvertretender Landrat Dieter Schaar anwesend, der sich bei den einzelnen Institutionen bedankte, dass es die Europatage schon so lange gibt. "Wir unterstützen das gern, weil gerade in der jetzigen Zeit Zweifel an ein gemeinsames und offenes Europa aufkommen, es aber keine Alternative gibt".
Für Bürgermeister Harald Hübner sind die Europatage für die ganze Region ein herausragendes Ereignis: "Ich freue mich, dass wieder alle mit machen und der Landkreis uns hilft. Wir versuchen noch weitere Sponsoren wie die Oberfrankenstiftung zu gewinnen."
Gerade in der momentanen Europaskepsis und der Verunsicherung der Bürger über das europäische System würden die Europatage zum besseren Verständnis beitragen, findet der Bürgermeister.


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren