Kasendorf
Jugendtreff

"In Kasendorf ziehen alle an einem Strang"

Mit einer großen Party wurde der neue Kasendorfer Jugendtreff in den ehemaligen Verkaufsräumen der Tankstelle Raimund offiziell eröffnet. Nach dem Umzug vom Marktplatz in die Kulmbacher Straße konnten...
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Von der guten Laune ließen sich auch Bürgermeister Bernd Steinhäuser (rechts, hinten) und Dekanin Martina Beck (rechts, vorne) anstecken. Hier kickern sie gegen Michelle Oetter und Philipp Hacker.  Foto: privat
Von der guten Laune ließen sich auch Bürgermeister Bernd Steinhäuser (rechts, hinten) und Dekanin Martina Beck (rechts, vorne) anstecken. Hier kickern sie gegen Michelle Oetter und Philipp Hacker. Foto: privat

Mit einer großen Party wurde der neue Kasendorfer Jugendtreff in den ehemaligen Verkaufsräumen der Tankstelle Raimund offiziell eröffnet. Nach dem Umzug vom Marktplatz in die Kulmbacher Straße konnten die neuen Räumlichkeiten nun ihrer Bestimmung übergeben werden.

Für gut zwei Jahre wird sich die Kasendorfer Jugend hier übergangsweise treffen. Dann erfolgt der endgültige Umzug in die noch zu sanierenden Räume am Marktplatz 2. Bei der Eröffnungsfeier wurde vor allem eines deutlich: Von seinem Engagement, seiner Gemeinschaft und seiner Vielfalt hat der "M5" nichts verloren.

Viele Ehrengäste

Der ehemalige Verkaufsraum platzte aus allen Nähten. Bis zu den Tanksäulen im Außenbereich standen die zahlreichen Gäste, darunter viele Vertreter von Kommunalpolitik und Kirche. Nachdem man im Juni den Jugendtreff im "Schwarzen Roß" geräumt hatte, war der Betrieb nur für wenige Wochen eingeschränkt. In dieser kurzen Zeit galt es, die angemieteten Räume an der Tankstelle her- und einzurichten. Diese Hürde ist genommen.

Heimat, Rückzugsort, Freiraum, Vielfalt, Gemeinschaft und Glaube - mit diesen Kernelementen verbinden die Jugendlichen ihren Treff, so fasste es Sarah Schilge in ihrer Begrüßung zusammen. "Eigentlich braucht man für eine starke Gemeinschaft nur die passenden Leute und einen geeigneten Raum", ergänzte Michelle Oetter, die sich mit Philipp Hacker die Leitung teilt. Beide gaben einen Überblick, was in den elf Jahren seit der Eröffnung passiert ist. Für viele sei die Einrichtung ein fester Bestandteil ihres Lebens und zu einer zweiten Heimat geworden. Daran solle sich auch unter einem neuen Dach nichts ändern. "Nur der Weg zur Pizzeria ist jetzt leider etwas weit", hieß es scherzhaft.

"Ihr seid mit Herzblut dabei"

Voll des Lobes zeigten sich die Ehrengäste. "Es ist wirklich toll geworden. Ihr seid mit Herzblut dabei", sagte Bürgermeister Bernd Steinhäuser. Auch Dekanin Martina Beck aus Thurnau war begeistert von dem vielfältigen Angebot. "Von eurem Einsatz profitiert nicht nur die Gemeinschaft unter euch selbst. Ihr seid mit eurer Arbeit ein Segen für die ganze Marktgemeinde."

Dieses gute Miteinander unterstrich auch Pfarrer Stefan Lipfert: "Bei uns in Kasendorf ziehen alle an einem Strang. Die Jugendlichen haben eine Idee - und alle machen mit."

Von diesem Zusammenhalt zeugten auch die vielen Unterstützer in der Zeit des Umzugs. So war die Kasendorfer Feuerwehr sofort zur Stelle und organisierte den Transport des Inventars, der Marktgemeinderat gewährte einen Mietzuschuss von 2400 Euro und stellte weitere Finanzspritzen in Aussicht.

Dekanin schießt das Siegtor

Nach dem offiziellen Teil konnten die Gäste die neuen Räume selbst unter die Lupe nehmen. Es dauerte keine fünf Minuten, da waren der Billardtisch belagert, die Sitzlounges belegt und das Buffet gestürmt. Bürgermeister Steinhäuser und Dekanin Beck lieferten sich ein Kickermatch gegen das Leitungsteam, bei dem die Dekanin das Siegestor schoss.

Bis zum endgültigen Umzug startet der "M5" wie gewohnt jeden Freitag ab 19.30 Uhr mit seinem Programm in der Kulmbacher Straße 26. mkr

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