Bamberg

In geringer Höhe unterwegs

Der Aero-Club Bamberg machte in den letzten zwei Wochen in der Segelflug-Bundesliga wieder fünf Plätze in der Tabelle gut und liegt jetzt im vorderen Mittel...
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Der Aero-Club Bamberg machte in den letzten zwei Wochen in der Segelflug-Bundesliga wieder fünf Plätze in der Tabelle gut und liegt jetzt im vorderen Mittelfeld auf Platz 13. Dass man nicht nur vom Heimatflugplatz aus sehr gut fliegen kann, bewies Gerhard Herbst, der, sein Flugzeug im Anhänger verstaut, ca. 400 km bis westlich von Hannover zur Porta Westfalica fuhr, um dort seiner Leidenschaft nachzugehen.
Die Landschaft in diesem Gebiet Ost-Westfalens bietet dem Segelflieger ein besonderes Erlebnis. Eine gestreckte Hügelformation mit einer maximalen Höhe von nur 336 m Höhe bietet, bei südwestlicher Windrichtung und ab 25 km/h Stärke, die Möglichkeit, geradlinig und sehr schnell eine Strecke von 90 km mit sehr hohen Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h zu fliegen. Anders als beim "normalen" Segelfliegen in der Thermik segelt man in geringer Höhe von maximal 800 m. "Da kann es beim Nachlassen des Windes schon schnell zu einer Außenlandung auf einem der anliegenden Felder kommen", bemerkt Herbst. Insgesamt erreichte der Bamberger Pilot bei Spitzengeschwindigkeiten im Tiefflug von 214 km/h und einer niedrigsten Flughöhe von 41 m über Grund eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 131 km/h.
Erfolgreich ist man in der Segelflug-Bundesliga jedoch nur im Team. Von den insgesamt sechs für Bamberg gestarteten Piloten holten auch Horst Singer sowie Hans Jürgen Schmacht weitere wertvolle Punkte mit Schnittgeschwindigkeiten jenseits der 100 km/h für den Verein. In den letzten drei Bundesligarunden dieser Saison gilt es nun, die erreichte Position zu verteidigen. red
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