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Langensendelbach

In faszinierenden Sphären

Das Nachwuchsorchester des Musikvereins Langensendelbach überzeugt im Adventskonzert. Mit ihren Instrumentalstücken erreichen die jungen Musiker die Herzen der Zuhörer.
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Das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Klaus Huber Foto: Karl Heinz Wirth
Das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Klaus Huber Foto: Karl Heinz Wirth

In festliche Klangwelten von großer Schönheit entführte das Nachwuchsorchester Langensendelbach-Marloffstein die Zuhörer bei ihrem Adventskonzert in der voll besetzten Kirche St. Peter und Paul in Langensendelbach. Mit manch außergewöhnlichem Werk von Klassik bis Moderne zauberten das Nachwuchsorchester und erstmals die Bläserbande Hörgenuss.

Die Bläserbande, alle im Jeki-Projekt, unter der Leitung von Martina Schömig bereitete mit vier Adventsliedern den Auftakt. Unter der Leitung von Klaus Huber ging es abwechslungsreich weiter. Das Nachwuchsorchester bereitete einen festlichen Auftakt mit "The Bells of Christmas", einer Variation über ein englisches Weihnachtslied mit dem Titel "Ding Dong Merrily on High".

Solo des Tenorhornist

In ungewöhnlich faszinierenden Sphären begleiteten die Musiker den Tenorhornisten Andreas Langguth, der das Lied "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen" spielte.

Ein besonderer Programmpunkt mit Klängen, die staunen ließen, war die "Meditation sur le premier prelude de Bach" für vier Klarinetten, besser bekannt unter dem Titel "Ave Maria" von Charles Gounod, der dieses Werk 1852 als Improvisationsübung zum Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach komponiert hat. Im Anschluss daran spielten Alexander Schmitt und Andreas Langguth den "Abendsegen" aus dem zweiten Akt der Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck. Auch sie bewiesen mit diesem musikalisch sehr anspruchsvollen Stück ihr virtuoses Können. Abgerundet wurde dieser Konzertteil mit dem Stück "A whole new world" aus dem Walt Disney Film "Aladdin" vom Klarinetten-Quartett.

Höchste Brillanz, instrumentale Perfektion und festliche Vorfreude fanden im nächsten Konzertteil zusammen, den das Jugendorchester unter der Leitung von Klaus Huber mit "Christmas Spirituals" von Luigi di Ghisallo bestritt. In diesem Werk waren drei Weihnachtslieder im Stil afro-amerikanischer Gospel-Songs verarbeitet. Auf rockig anmutende Teile folgten vom Blechbläser-Quintett zwei Stücke. Das Konzert gipfelte in einem meisterlichen Arrangement der Filmmusik aus dem italienischen Film "Schweden-Hölle oder Paradies" aus dem Jahr 1968. Kraftvolle Blechbläsersätze, filigrane Musik, Intonation und virtuose Technik in sehr schnellen Teilen forderte das Nachwuchsorchester in allen Bereichen. Mit ihren Instrumentalstücken schafften es die jungen Musiker, die Herzen der Zuhörer zu erreichen. Als Zugaben folgten "Es ist ein Ros entsprungen" und "Stille Nacht, Heilige Nacht", die als festlicher Ohrwurm den perfekten Abschluss dieses reichen Konzertes bildeten.

Das Jugendorchester spielt am zweiten Weihnachtsfeiertag beim Festgottesdienst in der St.-Peter-und-Paul-Kirche. Ein weiteres Konzert findet am Sonntag, 12. Januar, mit dem Ensemble "Blech g'habt" in der Kirche statt.

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