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Ebersdorf

In Ebersdorf tut sich was für Senioren

Das Gremium informierte sich über den Neubau der BRK-Tagespflege und das "Betreute Wohnen" unter Leitung des ASB.
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Einen zweistelligen Millionenbetrag steckt der Investor in das neue Gebäude "Betreutes Wohnen" am Rathausplatz.  Foto: Lothar Weidner
Einen zweistelligen Millionenbetrag steckt der Investor in das neue Gebäude "Betreutes Wohnen" am Rathausplatz. Foto: Lothar Weidner

Der Gemeinderat machte sich diesmal auf den Weg und besichtigte laufende und beabsichtigte Bauvorhaben. "Sie ist eine Perle in der Krone", meinte Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG), als dem Gremium der Neubau des Tagespflegegebäudes in Ebersdorf in unmittelbarer Nähe des derzeitigen BRK-Seniorenheimes durch den BRK-Kreisgeschäftsführer Juergen Beninga und die künftige Leiterin Katrin Engel vorgestellt wurde.

Es tue sich einiges bei der Versorgung von Senioren, meinten Beninga und Engel und zeigten die großzügig und hell gestalteten Räume, in denen künftig die Tagespflege untergebracht werden soll. Immerhin wendet das Rote Kreuz dafür 700 000 Euro auf. Das Gebäude steht kurz vor der Fertigstellung.

Eine weitere soziale Einrichtung wurde in Augenschein genommen: Am Rathausplatz entsteht derzeit ein größeres Gebäude, das künftig dem "Betreuten Wohnen" dienen wird. "Es ist ein weiteres Schmuckstück", so Reisenweber, das auf Wunsch der Gemeinde entstehe. In idealer Lage können die künftigen Bewohner hier alle lebensnotwendigen Einrichtungen erreichen. Die bis zu 65 Quadratmeter großen und barrierefreien Wohnungen können für rund 200 000 Euro erworben werden, wobei Gemeinschaftsräume zur Verfügung stehen und auch eventuelle Pflege garantiert ist. Der ASB führt künftig den Betrieb. Die 44 Wohneinheiten sind fast alle verkauft, so dass ein neuer Bedarf entstehen könnte, so der Bürgermeister. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Ein Regenrückhaltebecken soll am Wertstoffhof entstehen. Planer Jürgen Kittner erläuterte das Vorhaben vor Ort. Das Fassungsvermögen wird 770 Kubikmeter umfassen. Es soll in erster Linie dem Auffangen von Oberflächenwasser dienen, aber auch dem Rückstau aus Kanalerweiterungen. Vorsichtig wurden die Kosten auf 1,1 Millionen Euro geschätzt.

Ein weiteres derartiges Becken ist in Großgarnstadt im Neubaugebiet "Lange Maase" geplant. Dort läuft die Wohnungsbautätigkeit auf Hochtouren, so dass der Bürgermeister feststellte, dass die Nachfrage nach Baugelände enorm ist, ebenso in Frohnlach. Für 150 000 Euro entsteht mit einem Volumen von 800 Kubikmeter ein Auffangbecken, dessen Wasser bei Bedarf dem dortigen Lindenbach langsam zugeführt wird.

Von der Verwaltung informierte Stefan Hengel über die bereits erfolgte Sanierung von Wirtschaftwegen in Kleingarnstadt. Zusammen mit der dortigen Wegebaubaugemeinschaft wurden in Eigenregie mittels eines neuen Verfahrens 40  000 Euro verbaut - ohne staatliche Förderung. Die Gemeinde stellte Geräte und Material zur Verfügung.

Gebaut auf Hochtouren wird auch am ehemaligen und nunmehr geschlossenen Bahnübergang am Ende der Garnstadter Straße. Dort wird eine Unterführung der Bahnlinie mit einer Aufzugsanlage für Fußgänger erstellt. Vorgesehen ist auch die Erneuerung des Radweges Ebersdorf - Friesendorf im Bereich Seewiesen.

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