Handthal

In der Welt der Bäume

Das Steigerwald-Zentrum in Handthal veranstaltet seinen sechsten Waldtag.
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Eine Kettensägenkünstlerin ist beim Waldtag in Handthal dabei.  Foto: Constanze Stern/Steigerwald-Zentrum
Eine Kettensägenkünstlerin ist beim Waldtag in Handthal dabei. Foto: Constanze Stern/Steigerwald-Zentrum

"Der Wald lebt!" Unter diesem Motto lädt das Steigerwald-Zentrum in Handthal für Sonntag, 19. Mai, von 11 bis 18 Uhr zum Waldtag 2019 ein. Im Mittelpunkt steht der Wald als enorm nischenreicher Lebensraum mit einer großen Zahl an Tier- und Pflanzenarten. Das meiste davon bleibt dem Waldbesucher normalerweise verborgen. An seinem inzwischen sechsten Waldtag will das Steigerwald-Zentrum einige dieser Geheimnisse für seine Besucher lüften, wie das Zentrum mitteilte.

Oskar Ebert, der Geschäftsführer des Trägervereins, will zusammen mit Stephan Thierfelder, dem Bereichsleiter Forsten vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, und assistiert von Holzfee Antonia I. aus Scheinfeld und Weinprinzessin Franziska I. aus Handthal den Waldtag am Sonntagmorgen um 11 Uhr im Steigerwald-Zentrum eröffnen. Anschließend verzaubert "Fräulein Brehms Tierleben" als naturwissenschaftliches Theater mit lebendigen Geschichten über verborgen lebende Arten wie Wildkatze und Wildbienen. Die jeweils 20 Minuten dauernden Vorführungen starten um 11.30 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr im Vortragsraum.

Draußen machen zahlreiche Stationen zum Mitmachen und Selberprobieren, aber auch wissensorientierte Angebote die Vielfalt der Lebewesen und Lebensräume im Wald erfahrbar. Auf der benachbarten Wiese und vor allem im umliegenden Wald gibt es nicht nur für Familien und Kinder viel Spannendes zu entdecken und zu erleben: Beim Baumklettern können Kinder in die Rolle eines Eichhörnchens schlüpfen und den Wald aus dem Blickwinkel der Baumkronen entdecken. Und anschließend in die verborgene Lebenswelt der Bodentiere zwischen den Baumwurzeln eintauchen. Über Fledermäuse, Feuersalamander sowie Wildschweine, aber auch über die Rückkehrer in die Wälder wie Biber und Schwarzstorch gibt es laut Zentrum viel Neues zu erfahren.

Kräuterexpertinnen locken mit Gesundem aus der Natur, Imker geben Einblicke in die Welt der Bienen und eine Motorsägenkünstlerin zeigt, dass man auch mit grobem Werkzeug ausdrucksstarke Kunst gestalten kann. Im Zentrum selbst laden die beiden Fotografen Peter Eberts und Gerhard Schlötzer um 15 Uhr zum Künstlergespräch über ihre aktuelle Ausstellung "Kein Wald vor lauter Bäumen" in das Foyer ein. red

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