Ludwigsstadt
95. Geburtstag

In der Stiftung hat ihr Wort immer noch Gewicht

Am Montag feierte Ilse Söllner in Ludwigsstadt ihren 95. Geburtstag. Zusammen mit ihrem verstorbenen Ehemann Hermann Söllner hat sie sich um Ludwigsstadt sehr verdient gemacht. Ilse Söllner wurde als ...
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Ilse Söllner (vorne) feierte 95. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählten auch (von links) Bürgermeister Timo Ehrhardt, Gisela Müller (Kneipp-Verein Lauenstein), stellvertretender Landrat Bernd Steger, Siegfried Scheidig, Manja Hünlein, Heimleiter Peter Schulz sowie der Vorstandsvorsitzende, Altbürgermeister Gert Bayerlein. Foto: Heike Schülein
Ilse Söllner (vorne) feierte 95. Geburtstag. Zu den Gratulanten zählten auch (von links) Bürgermeister Timo Ehrhardt, Gisela Müller (Kneipp-Verein Lauenstein), stellvertretender Landrat Bernd Steger, Siegfried Scheidig, Manja Hünlein, Heimleiter Peter Schulz sowie der Vorstandsvorsitzende, Altbürgermeister Gert Bayerlein. Foto: Heike Schülein

Am Montag feierte Ilse Söllner in Ludwigsstadt ihren 95. Geburtstag. Zusammen mit ihrem verstorbenen Ehemann Hermann Söllner hat sie sich um Ludwigsstadt sehr verdient gemacht.

Ilse Söllner wurde als jüngste von drei Schwestern 1924 im damals zur Tschechoslowakei gehörenden Seestadtl geboren. Die mittlere Schwester verstarb im hohen Alter. Ihre große Schwester, Anna Erler, ist mit 102 Jahren Ludwigsstadts älteste Bürgerin. Die Familie wurde nach dem Krieg aus ihrem Heimatort vertrieben und kam über Umwege nach Ludwigsstadt.

Ilse Söllner war hauptsächlich tätig bei der Herstellung von Ansichts- und Autogrammkarten in Ludwigsstadt, Treuchtlingen und Hallstadt bei Bamberg. Zu ihren Hobbies zählten früher das Schwimmen sowie Gymnastik. Die liebenswerte Seniorin ist langjähriges Mitglied beim TSV Ludwigsstadt und im Kneipp-Verein Lauenstein. Mit ihrem 2004 verstorbenen Ehemann Hermann errichtete sie 1991 die Hermann-Söllner-Stiftung, die bis zum heutigen Tag Vereine und Organisationen der Großgemeinde Ludwigsstadt unterstützt. Dabei ist sie auch für die Unterhaltung des Schiefermuseums, des Elektronikmuseums und der Ewald-Müller-Stube zuständig. Die Jubilarin nimmt bis heute an den dringenden Versammlungen des Stiftungsvorstandes teil und wird in die Entscheidungen eingebunden. Ihren Lebensabend verbringt sie seit März 2013 wohlbehütet im BRK-Seniorenhaus in Ludwigsstadt, wo sie sich sehr wohlfühlt.

An ihrem Geburtstag dankte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Altbürgermeister Gert Bayerlein, für all das Gute, das die Stiftung in Ludwigsstadt bewirke, und die damit verbundenen erheblichen Investitionen. "Ohne die Stiftung gäbe es in Ludwigsstadt vieles nicht", schloss sich ihm Bürgermeister Timo Ehrhardt an. Dem Stiftungsrat wie auch der Jubilarin dankte er für die Fortführung der Stiftung im Sinne des Verstorbenen. Der Rathauschef und der stellvertretender Landrat Bernd Steger wünschten ihr noch viele Jahre bei guter Gesundheit. hs

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