Bamberg
Stadtteilgespräch

In der Gereuth tut sich was

Am 2. Dezember fällt die Entscheidung, ob das Ausbildungszentrum der Handwerkskammer für Oberfranken nach Bamberg kommt. "Wir kämpfen intensiv darum", ließ Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die T...
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Am 2. Dezember fällt die Entscheidung, ob das Ausbildungszentrum der Handwerkskammer für Oberfranken nach Bamberg kommt. "Wir kämpfen intensiv darum", ließ Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) die Teilnehmer am Stadtteilgespräch in der Gereuth wissen. "Die Arbeitsplatzsicherheit gewinnt immer mehr an Bedeutung, deshalb ist das Zentrum an der Forchheimer Straße ein großer Gewinn für ganz Bamberg", so das Stadtoberhaupt beim aktuellen Rundgang durch den Stadtteil.

Zahlreiche Bürger begleiteten den OB bei seinem Rundgang durch den Stadtteil, berichtet die städtische Pressestelle. Besonders das geplante Ausbildungszentrum, als auch der neue S-Bahn-Halt standen dabei im Mittelpunkt des Interesses. Der OB dazu: Bamberg ist als aussichtsreicher Kandidat im Rennen. 900 Handwerksbetriebe gibt es in der Stadt, 3000 seien es in der gesamten Region, rechnete er vor. Damit weise die Region die meisten Handwerksbetriebe in Oberfranken auf. Doch noch seien die Würfel nicht gefallen.

Während des Stadtteilgesprächs zeigte Wirtschaftsreferent Stefan Goller die Größenordnung des Projekts auf. So sehe die Handwerkskammer für Oberfranken vor, aus sieben Zentrums-Standorten in Oberfranken vier zu machen. Die Parkflächen an der Brose-Arena könnten mitgenutzt werden. Als Baubeginn nannte Goller 2023. "Wir werden Ersatzflächen für die Solidarische Landwirtschaft finden, weil genügend Zeit vorhanden ist", sagte Starke.

Den Spielplatz sehen die anwesenden Anwohner durch den geplanten S-Bahn-Halt bedroht. Angesichts steigender Bevölkerungszahlen und der Vorgabe, den öffentlichen Personennahverkehr auszubauen, "halten wir den S-Bahn-Halt aber grundsätzlich für notwendig", erklärte der OB.

Weil viele Besucher durch das Wohngebiet laufen werden und eine Gefährdung der Kinder durch die nahe liegenden Bahngleise drohe, gab es auch Kritik an der Planung. Dies griff der Oberbürgermeister auf und beauftragt die Verwaltung, alle möglichen Varianten zu prüfen und darzustellen. Diese sollen dann im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung zusammen mit den Bürgern noch im ersten Quartal 2020 diskutiert werden. red

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