Herzogenaurach
kulturfestival (1)

In den "Streets of Kaya"

Mit ihrem Jazz- und Videoprojekt "Revolution der Dritten Welt - Wo soll das hinführen?" im Kulturpavillon informierten der Jazztrompeter Lars Töpperwien und der Videokünstler David Nedoschill über die...
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Lars Töpperwien an der Trompete
Lars Töpperwien an der Trompete

Mit ihrem Jazz- und Videoprojekt "Revolution der Dritten Welt - Wo soll das hinführen?" im Kulturpavillon informierten der Jazztrompeter Lars Töpperwien und der Videokünstler David Nedoschill über die Partnerstadt Kaya in Burkina Faso. Beide hatten im Oktober 2017 Kaya besucht. Ihre Eindrücke setzten sie in Kompositionen und Videoclips um.

Die Probleme die zur Massenflucht nach Europa führen, sind dort hautnah zu erleben. Die Folgen der Globalisierung weiten sich aus. Was kann man als einzelner dagegen tun?

In der Videopräsentation wurde die Frage gestellt: "Leben - was bedeutet das?" In den Videoclips wurden die Besucher mit den Aussagen konfrontiert: Stell dir vor, du hättest keine Chance auf Bildung, Freiheit, Perspektiven. Zwei Aspekte waren Töpperwien und Nedoschill besonders hervorhebenswert. Die mangelhafte ärztliche Versorgung in Afrika, von einer Versorgung mit Ärzten wie in Europa können die dortigen Bewohner nur träumen. Mit kleinen Maßnahmen wie gegen Verschmutzung geschützten Brunnen und neu gebauten Latrinen kann bereits viel bewirkt werden. Aber: "Es ist ein langer Weg zur medizinischen Revolution", waren die beiden überzeugt.

Ein weiterer Punkt war die Zwangsverheiratung von jungen Mädchen.

In den von Töpperwien komponierten Stücken "Dance of the Rebels" oder "Streets of Kaya" verarbeitete er auch Rhythmen aus der Herzogenauracher Partnerstadt. Für den musikalischen Part zeichneten Lars Töpperwien (Trompete), Silas Isenmann (Schlagzeug), Evgenij Zelikmann (Klavier) und Isabel Rösler (Bass) verantwortlich. maw

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