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Schlüsselfeld
Stadtrat

In Aschbach und in Thüngfeld entstehen neue Baugebiete

Die Stadt Schlüsselfeld plant, neue Baugebiete in Aschbach und Thüngfeld auszuweisen. Den Grundzügen der Planung, die der Bamberger Städteplaner Gerhard Wittmann in der jüngsten Stadtratssitzung vorst...
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Die Stadt Schlüsselfeld plant, neue Baugebiete in Aschbach und Thüngfeld auszuweisen. Den Grundzügen der Planung, die der Bamberger Städteplaner Gerhard Wittmann in der jüngsten Stadtratssitzung vorstellte, stimmten die Räte zu.

Im Ortsteil Aschbach soll dem bereits vollständig bebauten "Steinacher Weg I" ein weiteres Baugebiet "Steinacher Weg II" angegliedert werden. Nach ersten Planungsaspekten könnten auf dem gut einen Hektar großen Areal 17 Baugrundstücke entstehen. Das neue Baugebiet soll in westliche Richtung - bis zum Feldweg - als Allgemeines Wohngebiet (WA) festgesetzt werden. Ein anderes Grundstück, das Rainer Herdegen (SPD) aus Aschbach "wegen der besseren Anbindung zum Ort" bevorzugt hätte, stehe nicht zum Verkauf, informierte Bürgermeister Johannes Krapp (CSU).

Im Ortsteil Thüngfeld soll nördlich des Baugebiets an der Hans-Schramm-Straße ein weiteres Wohnquartier entstehen. Die Stadträte stimmten in der Sitzung der Aufstellung des Bebauungsplans "Steinberg III" zu. Mit der Bauleitplanung soll ein Areal von rund 30 000 Quadratmetern überzogen werden. Die Landschaft dort oben sei "ziemlich ausgeräumt", stellte Planer Gerhard Wittmann nach einer Besichtigung fest.

Alfred Schuster aus Thüngfeld (UBG) regte an, das Baugebiet in Etappen zu entwickeln. Andernfalls fürchtet er, dass die Bauplätze sehr schnell weg sind und für ortsansässige Bauwerber kein Bauland mehr zur Verfügung stehe. Bauplätze "aufzuheben" sei schwierig, antwortete ihm Bürgermeister Krapp. Auch hätten sich aufwendige Punktesysteme für entsprechende Modelle in anderen Gemeinden nicht bewährt. Das Thüngfelder Baugebiet kann laut Krapp "frühestens in dreieinhalb Jahren bebaut werden". Den Bewohnern des Ortsteils sei dies auch bekannt.

Seine Idee einer "Pumptrackanlage" unterbreitete der Bürgermeister dem Ratsgremium im Anschluss. Der Parcours könnte zwischen Stadthalle und dem TSV-Gelände entstehen. Auslöser war wohl, dass der dort vorhandene Beachvolleyballplatz nur wenig genutzt wird. Eine Pumptrackanlage kann je nach Ausführung mit Mountainbikes oder auch mit Inlinern befahren werden. Bevor die Stadtväter eine Entscheidung treffen, soll die Verwaltung alle Voraussetzungen für eine solche Anlage, die Kosten und eine Förderung aus LAG-Mitteln prüfen.