Bad Kissingen

Impfen gegen gefährliche Grippeviren

Der Herbst hat die Rhön inzwischen erreicht. Doch neben Kastanien, Nüssen und bunt gefärbten Blättern hat die kühlere Jahreszeit auch gefährliche Grippeviren im Gepäck. Das Helios St. Elisabeth-Kranke...
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Eine Impfung ist der beste Schutz gegen eine Grippe.  Foto: Pixabay
Eine Impfung ist der beste Schutz gegen eine Grippe. Foto: Pixabay

Der Herbst hat die Rhön inzwischen erreicht. Doch neben Kastanien, Nüssen und bunt gefärbten Blättern hat die kühlere Jahreszeit auch gefährliche Grippeviren im Gepäck. Das Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen weist jetzt deshalb in einer Pressemitteilung auf den Sinn von Grippeimpfungen, um Erkrankungen vorzubeugen.

"Die Symptome einer Grippe kommen plötzlich - und manchmal überraschen sie die Betroffenen bereits nach wenigen Stunden mit hohem Fieber und Schüttelfrost", heißt es in der Mitteilung.

Höchste Zeit

Begleitet werden diese Anzeichen häufig durch Glieder-, Kopf- und Halsschmerzen. Bei schweren Verläufen kann eine Influenza-Infektion zu Hirnhaut- oder Lungenentzündung, schlimmstenfalls sogar zum Tod führen, warnt die Klinik. "Grund genug, den Grippeviren rechtzeitig den Kampf anzusagen." Denn schon ab Oktober beginne die Saison für die Viren.

"Die Grippeschutzimpfung schützt neben dem Geimpften selbst auch sein Umfeld, weil sie die Weiterverbreitung der Viren eindämmt", betont Andreas Langeheinecke, Chefarzt Gastroenterologie und Infektiologie im St. Elisabeth-Krankenhaus.

Der menschliche Körper benötigt bis zu zwei Wochen, um den Impfschutz aufzubauen. Daher ist es ratsam, sich den Impfstoff bereits im Oktober injizieren zu lassen. Weil das Grippevirus sich immer wieder verändert, sollte man sich jährlich jeweils vor der neuen Grippezeit impfen lassen. "Die Impfung schützt gegen die gefährliche Influenzainfektion, also gegen die ,echte' Grippe. Gegen andere grippale Infekte ist sie nicht wirksam", erklärt der Arzt.

Wer kann sich impfen lassen?

Eine Grippeerkrankung kann schwere Folgen nach sich ziehen. Es sei deshalb für fast jeden ratsam, sich impfen zu lassen. Besonders wichtig ist die Impfung für verschiedene Risikogruppen zu denen Kinder, Schwangere, ältere Menschen und chronisch Kranke wie beispielsweise Diabetiker zählen.

Außerdem sind Menschen besonders gefährdet, die viel Zeit in Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern verbringen.

Menschen mit einer Hühnereiweiß-Allergie werden nicht geimpft, da der Impfstoff in Hühnereiern bebrütet wird. Wer wegen sonstiger Allergien oder Erkrankungen Zweifel hat, sollte die Risiken mit seinem Hausarzt detailliert besprechen. Nicht impfen lassen sollten sich Personen, die aktuell erkältet sind. In diesem Fall kann die Immunisierung nach Abklingen der Erkrankung nachgeholt werden.

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