Bad Rodach
rodach.infranken.de  Die Bienenzüchter rund um Bad Rodach werden in Zukunft in einem Verein zusammengeführt.

Imkervereine gehen gemeinsamen Weg

Die Vereinsfusion zwischen ist beschlossen. Zum 1. Januar fusionieren die beiden Rodacher Imkervereine. Ausführlich mit den Mitgliedern im Vorfeld diskutier...
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Sie wollen künftig die Geschicke Bad Rodacher Imker gemeinsam leiten (von links): von links: Rüdiger Wintersperger , Helmut Wölfert , Hermann Günther, Dietmar Ochs, Günther Mark, Karl-Heinz Herold, Dietmar Strobel uns Sabine Balzer-Hofmann. Foto: privat
Sie wollen künftig die Geschicke Bad Rodacher Imker gemeinsam leiten (von links): von links: Rüdiger Wintersperger , Helmut Wölfert , Hermann Günther, Dietmar Ochs, Günther Mark, Karl-Heinz Herold, Dietmar Strobel uns Sabine Balzer-Hofmann. Foto: privat
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Die Vereinsfusion zwischen ist beschlossen. Zum 1. Januar fusionieren die beiden Rodacher Imkervereine. Ausführlich mit den Mitgliedern im Vorfeld diskutiert, verlief in jedem der beiden Rodacher Imkervereine die satzungsgemäß notwendige außerordentliche Mitgliederversammlung einvernehmlich ab. Im Verein Rodach-Land fand diese bereits im August statt, im Verein Rodach-Stadt nun vor wenigen Tagen.
Bei beiden Veranstaltungen wurden von den jeweiligen Vorsitzenden, Sabine Balzer-Hofmann und Rüdiger Wintersperger, die im Vorfeld durchgeführten Sitzungen erläutert.
Dass die gemeinsame Initiative auf besonders fruchtbaren Boden gefallen ist, führte Rüdiger Wintersperger auf die Erfahrungen zurück, die die Vereine anlässlich des ersten Koordinationsgespräches im Juni gesammelt haben. Deshalb wurden in beiden Vereinen "Fusionskommission" zur Vorbereitung einer Verschmelzung beider Vereine gemacht gegründet. Bei diesen habe sich eine äußerst positive und den Fusionsschritt befürwortende Haltung aller Beteiligter gezeigt.
Diskutiert wurden dabei die Höhe des Mitgliedsbeitrags (dieser war bereits identisch), die freiwilligen Leistungen des Vereins sowie die Außenwirkung durch Auftritte in der Öffentlichkeit. "Der Zusammenschluss führt zu einer Stärkung beider Vereine durch bessere Organisationsstrukturen", erklärte Rüdiger Wintersperger.


Lehrbienenstand bleibt

Die Leistungen in Sachen fachlicher Weiterbildung waren den Mitgliedern wichtig. Ihnen wurde zugesichert, dass diesbezüglich keine Veränderungen geplant sind oder erfolgen sollen. Der Lehrbienenstand, das Völkerleasen, die Königinnenverlosung - all das sind Fakten im Vereinsleben, die auch nach der Fusion weiter bestehen. Karl-Heinz Herold (stellvertretender Vorsitzender des Imvereins Rodach-Stadt) betonte: "Die Betreuung und Darstellung des Lehrbienenstandes unseres Vereins war und bleibt für die Imkerschaft sehr wichtig. Dort wird Praxis gezeigt und vermittelt."
Das Ergebnis der guten Vorbereitungen war, dass bei beiden Mitgliederversammlungen das Abstimmungsergebnis einstimmig pro Fusion lautete. Als Vorsitzender der Rodacher Stadt-Imker freut sich Rüdiger Wintersperger über die "sehr erfreulichen Abstimmungsergebnisse". Diese seien Motivation und Bestätigung für die Vereinsführungen.. Es habe sich gezeigt, dass bisher der richtige Weg beschritten wurde. "Es gilt auch künftig, stets die Mitglieder mitzunehmen", versicherte Wintersperger.
Die Umsetzung erfolgt zum Jahreswechsel 2017 auf 2018, der Name des Vereins lautet künftig Imkerverein Bad Rodach. Sabine Balzer- Hofmann (Vorsitzende des Imkervereins Rodach-Land) freute sich über die Entscheidung: "Wichtig ist, dass alle Mitglieder von der Entscheidung überzeugt sind." Persönlich will sie sich künftig vermehrt um die Chronik des Vereins kümmern.


Eine Gefahr durch "JKK"?

An die außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereines Rodach-Land schloss sich ein gemeinsames Fest der beiden Vereine in Heldritt an. Den Organisatoren und Helfern rund um die Familie Hofmann gelang es dabei, Wohlfühlen, Fachsimpeln und den geselligen Aspekt unter einen Hut zu bringen.
Ein Fachvortrag zum Thema "Jakobskreuzkraut" rundete die Veranstaltung ab. Referentin Lisa Schwemmlein (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg) berichtete dabei, dass sich das heimische Jakobskreuzkraut (JKK) auf extensiven Flächen invasiv ausbreiten. Für die Biene sind die Inhaltsstoffe aus dem Nektar des JKK unbedenklich. In hohen Konzentrationen stellen diese Pyrrolizidinalkaloide (PA) für Tiere im Futter und für Menschen in Honigen allerdings ein Problem dar. Untersuchungsergebnisse auf PA beim Institut für Bienenkunde in Veitshöchheim seien aber zum Ergebnis gekommen, dass bayerische Honige für den Verbraucher unbedenklich sind. Rüdiger Wintersperger
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