Kronach

Im Zeichen des Apfels

Am Sonntag findet der 13. Kronacher Apfelmarkt am Kreislehrgarten auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände statt. Beginn ist um 11 Uhr.
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Am Sonntag dreht sich am Kreislehrgarten auf dem Landesgartenschaugelände alles um den Apfel.  Foto: Gerd Fleischmann
Am Sonntag dreht sich am Kreislehrgarten auf dem Landesgartenschaugelände alles um den Apfel. Foto: Gerd Fleischmann

Am Sonntag, 20. Oktober, ist es wieder so weit! Der 5400 Mitglieder zählende Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Kronach präsentiert ab 11 Uhr am Kronacher Kreislehrgarten auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände den 13. Apfelmarkt.

Dort kann sich der interessierte Besucher über heimische Obstsorten, Verarbeitung, Bienenzucht und vieles mehr bei einem kleine Imbiss informieren. Im Gegensatz zum Vorjahr ist allerdings die Apfelernte heuer recht mager ausgefallen. Der Grund: Die monatelange Trockenheit hat dem beliebten Kernobst arg zugesetzt.

Trotzdem hat sich der Kreisvorstand entschlossen, den Markt abzuhalten. Erfreuliche Nachricht kommt aus Effelter: Die derzeit amtierende Apfelkönigin Jessica Schnappauf wird ab 14 Uhr in Kronach präsent sein. Die 18-jährige "Botschafterin des Apfels" freut sich auf diese ehrenvolle Aufgabe. Für die Organisation zeichnen vor allem Kreisvorsitzender Fritz Pohl (Theisenort), Vorstandsmitglied Jutta Dietzel aus Neuses sowie Kreisfachberaterin Beate Singhartinger verantwortlich.

Obst aus dem eigenem Garten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Schließlich ist ein Apfel ohne chemische Behandlung eine regelrechte Vitaminbombe.

Vor allem aber ist dieses Obst wohlschmeckend und ein Genuss für Körper und Geist. Kein Wunder, dass der Apfel seit Jahren das beliebteste Obst der Deutschen ist. Jeder Bundesbürger isst durchschnittlich im Jahr 33 Kilogramm. Ihren Ursprung hatte die leckere Frucht aber vermutlich vor mehreren Tausend Jahren in Mittelasien, in der Gegend des heutigen Kasachstan. In Nordeuropa ist der Apfel dank der Römer heimisch geworden.

Gut gerüstet sehen die Verantwortlichen des Gartenbaukreisverbandes dem Apfelmarkt entgegen. Gartenfreunde können ihre überschüssigen Äpfel und Birnen ohne Standkosten während der Veranstaltung, die bis etwa 17 Uhr eingeplant ist, dort verkaufen. Angeboten werden sollte nur biologisch einwandfreie und unbehandelte Ware, so Kreisvorsitzender Fritz Pohl.

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