LKR Erlangen-Höchstadt

Im Winter muss man nicht im T-Shirt in der Wohnung sitzen

Der FT fragte die Leute auf der Straße nach ihren Heizgewohnheiten: Was ist ihre Wohlfühltemperatur? Heizen Sie jedes Zimmer auf diese Temperatur oder nur die, in denen sie sich aufhalten? Reicht viel...
Artikel drucken Artikel einbetten
Maria Waldert
Maria Waldert
+4 Bilder

Der FT fragte die Leute auf der Straße nach ihren Heizgewohnheiten: Was ist ihre Wohlfühltemperatur? Heizen Sie jedes Zimmer auf diese Temperatur oder nur die, in denen sie sich aufhalten? Reicht vielleicht sogar der Kachelofen? Wie steht es mit dem Lüften?

Maria Waldert (Aisch): Unsere Wohlfühltemperatur im Wohnbereich liegt zwischen 20 und 25 Grad. Der Rest ist meistens kühler. Im Schlafzimmer ist es zwischen 18 und 20 Grad. Den Rest besorgt eine warme Bettdecke. Wir heizen größtenteils nur mit unserem Kachelofen. Das genügt fast den ganzen Winter. Außerdem liegt er in der Mitte des Hauses und so heizt er Erdgeschoss und Obergeschoss. Die Fenster sind nur kurz zum Lüften geöffnet. Hätten wir die Möglichkeit, würden wir uns an ein ökologisches Nahwärmenetz anschließen. Das ist aber leider nicht überall möglich. Im Winter sich auch im Haus wärmer anzuziehen ist auch nicht verkehrt.

Manuela Gumbrecht-Fritsche (Wachenroth): Meine Wohlfühltemperatur liegt bei 24 Grad. Wir heizen Wohnzimmer, Bad und Esszimmer. Das Schlafzimmer bleibt kalt, dafür ist die Zudecke dick und warm. In der Übergangszeit reicht uns der Kachelofen. Er heizt Wohnzimmer, Esszimmer und Flur. Jeden Morgen und Nachmittag wird die Wohnung kurz durchgelüftet. Mein Tipp wäre, die Heizung nach der Arbeitszeit zu programmieren. Sie läuft nur, wenn wir zu Hause sind. Natürlich sollte das Haus gut isoliert sein und die Fenster sollten mindestens doppelt verglast sein.

Karsten Fischkal (Adelsdorf): Ich mag es gerne warm - am liebsten vor meinem Holzofen. Da dürfen es ruhig mal 23 bis 24 Grad sein. Wir heizen den Wohn/Esszimmerbereich mit einem Holzofen. Der wärmt das ganze Haus. Unser Schlafzimmer bleibt kalt! Sommer wie Winter ist das Fenster auf. Die Heizkörper der anderen Räume werden mittels "Smarthome" gesteuert. Die Zimmer der Kinder können so individuell und bei Bedarf aufgewärmt werden und werden nicht ständig geheizt. Bei uns gilt nur Stoßlüften. Mein Tipp für andere ist: Heizung regelmäßig vom Fachmann prüfen lassen, das spart Geld und Ärger.

Joachim Schreiber (Höchstadt): Meine Frau Doris und ich fühlen uns bei 21 bis 22 Grad Raumtemperatur am wohlsten. Wir heizen nur den Bereich, in dem wir uns tagsüber aufhalten, das ist Wohn- und Esszimmer. Auch das Bad ist immer warm. Unser Schlafzimmer heizen wir nie. Wir kippen im Winter die Fenster nicht. Zwei Mal am Tag öffnen wir die Fenster zum Durchlüften für fünf bis zehn Minuten. Mein Tipp für andere: Man sollte in der Heizperiode nicht unbedingt Fenster und Türen zu lange öffnen und wenn man länger außer Haus ist, ruhig die Heizung runterdrehen.

Walter Springmann (Adelsdorf): Unsere Wohlfühltemperatur liegt im Wohnzimmer und im Esszimmer bei um die 22 Grad. Im Bad ist es etwas kühler. Das Schlafzimmer wird nur geheizt, wenn jemand krank ist. Unser Kaminofen reicht in der Übergangszeit voll aus. Jetzt ist er natürlich schwer am Arbeiten und die Zentralheizung läuft auf Sparflamme. Wir bevorzugen das Stoßlüften.

Ein Tipp für andere: Wenn es draußen kalt ist, auch drinnen einen wärmeren Pullover anziehen und nicht unbedingt die Heizung so aufdrehen, dass man im T-Shirt dasitzen kann. Einfach akzeptieren, dass Winter ist! Die Fragen stellte Johanna Blum.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren