Untersiemau

Im Norden wächst etwas Rundes

Bei der Sitzung des Ausschusses Infrastruktur, Bauen und Umwelt informierten sich die Mitglieder über den Stand der Bauarbeiten in der Gemeinde. Kreativ werden können sie im Oktober, wenn es um die Insel des neuen Kreisverkehrs geht.
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Nach nur zweimonatiger Bauzeit nimmt der Kreisverkehrsplatz in Untersiemau Form an. Am heutigen Donnerstag wird bereits die erste Asphaltschicht aufgebracht.  Foto: Norbert Karbach
Nach nur zweimonatiger Bauzeit nimmt der Kreisverkehrsplatz in Untersiemau Form an. Am heutigen Donnerstag wird bereits die erste Asphaltschicht aufgebracht. Foto: Norbert Karbach

Am 18. Juli war Spatenstich für das derzeit größte Bauprojekt in Untersiemau - den Kreisverkehrsplatz im Norden. Nur zwei Monate später, am heutigen Donnerstag, werden 1000 Tonnen Asphalttragschicht eingebaut und am Montag, 23. September, sollen weitere 300 Tonnen Asphalt-Oberbau aufgetragen werden. Viele Informationen kamen am Dienstag bei den Ortsbesichtigungen des Ausschusses Infrastruktur, Bauen und Umwelt (IBU) auf die Mitglieder zu.

So erfuhren sie, dass seit Juli für das Verkehrsprojekt einiges bewegt und eingebaut wurde. Unter anderem: 1000 Tonnen Frostschutz, 90 Tonnen Asphaltdeckschicht, 120 Tonnen Asphalttragschicht, 55 Kubikmeter Beton, 95 Meter PVC-U-Rohre, 220 Tonnen Split und 80 Tonnen Sand. Zudem wurden 3000 Kubikmeter Boden bewegt. Wie Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) informierte, sei man mit den Arbeiten im Zeitplan. Die Entscheidung über die Gestaltung der Kreisinsel werde in der Oktober-Gemeinderatssitzung fallen.

Im Pyramidenweg, hinter den Kindergärten, wurde ein 700 Quadratmeter großer Privatparkplatz geschaffen. Das mit Mineralbeton festgewalzte Areal ist für Personal der Kindergärten und Schule gedacht. Außerdem kann der Parkplatz von den Eltern genutzt werden, wenn sie ihre Kleinen zur Kindertagesstätte bringen und abholen. Ein allgemeines Parken wird hier nicht gestattet. Der Parkplatz soll die Verkehrsengpässe in der Pestalozzistraße entzerren. Auch der Modulkindergarten "Rappelkiste" hinter der Tagesstätte "Regenbogen" ist inzwischen pünktlich fertig geworden, eingerichtet und bezogen. Die aus sechs Containern zusammengestellte Unterkunft der neuen Regelgruppe werde "allgemein gelobt und äußerst günstig bewertet", freute sich Rosenbauer. Die Neugestaltung des oberen Pausenhofs der Grund- und Mittelschule sei bis auf Kleinigkeiten beendet, berichtete er den Ausschussmitgliedern. Jetzt müsse man sich lediglich noch Gedanken über das Material für den Boden machen.

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