Haßfurt
Gesundheit

Im Landkreis Haßberge gibt 's genug Grippeimpfstoff

Brigitte Krause Grippeimpfstoff ist offenbar genug im Landkreis Haßberge vorrätig. Auch wenn es Hinweise darauf gibt, dass die Ampullen vielleicht mancherorts knapp sein könnten. So riegelte eine Mita...
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Ist der Grippeimpfstoff ausverkauft? Nicht im Landkreis Haßberge.  Foto: Archiv/Andreas Lander dpa
Ist der Grippeimpfstoff ausverkauft? Nicht im Landkreis Haßberge. Foto: Archiv/Andreas Lander dpa

Brigitte Krause Grippeimpfstoff ist offenbar genug im Landkreis Haßberge vorrätig. Auch wenn es Hinweise darauf gibt, dass die Ampullen vielleicht mancherorts knapp sein könnten. So riegelte eine Mitarbeiterin aus einer Haßfurter Apotheke komplett ab auf unsere Anfrage: keine Auskunft!

Immerhin war von einer Apotheke im Maintal zu erfahren, dass es offenbar intern durchaus etwas Konfusion auf dem Markt gibt: "Es ist ein stündlicher Wechsel", beschrieb es die Mitarbeiterin, mal heiße es, es werde angeblich nicht mehr produziert, dann plötzlich sei wieder Impfstoff verfügbar. "Ich kann niemandem etwas versprechen", bilanzierte die Apothekenkraft, die nicht genannt werden will.

Ärzte haben Vorrat angeschafft

Recht gelassen und professionell sieht es Apotheken-Chefin Antje-Kristin Kießling von der Rosen-Apotheke in Ebelsbach: Die Ärzte hätten sich mit dem Vierfach-Impfstoff ausreichend bevorratet, berichtet sie. Dass er das tun muss, weiß jeder Arzt, macht sie deutlich. Im Moment gebe es im Raum Ebelsbach nicht viele Nachfragen. Sofortiges Bestellen, das weiß die Fachfrau, gehe sowieso nicht.

Apothekerkollege Stephan Schmitt, der in Eltmann, Haßfurt und Hofheim Apotheken betreibt, erklärt am Rande warum: "So ein Grippeimpfstoff lässt sich nicht in einer Woche herstellen", der könne nur in Schritten entwickelt werden. Die Hersteller seien achtsam, denn immerhin handelt es sich bei Grippeimpfstoff immer um ein saisonales Produkt, und keiner wolle auf Halde arbeiten. Auch Schmitt verzeichnete einen kleinen Engpass, hat "heute aber gerade wieder bestellt". Er ist sicher, dass das, was bestellt ist, termingerecht geliefert wird.

Der Bedarf lässt sich immer schwer einschätzen: Flyer der Apothekerkammer klären auf, in den letzten Tagen gab es zudem vermehrt Berichte zur Grippeschutzimpfung. Solche Dinge prägen die öffentliche Wahrnehmung und lassen die Nachfrage steigen. Auch eine Impf-Debatte über Pro und Contra wirkt sich aus. Jedes Jahr eine Herausforderung.



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