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LKR Erlangen-Höchstadt
Statistik

Im Kreis gibt es fast 300 Arbeitslose mehr als im Dezember

Der Winter lässt die Arbeitslosigkeit ansteigen - auch im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in der Stadt Erlangen. Wie die Agentur für Arbeit Fürth mitteilt, waren im Januar im Landkreis 1738 Frauen un...
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Der Winter lässt die Arbeitslosigkeit ansteigen - auch im Landkreis Erlangen-Höchstadt und in der Stadt Erlangen. Wie die Agentur für Arbeit Fürth mitteilt, waren im Januar im Landkreis 1738 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 297 Personen oder 20,6 Prozent mehr als im Vormonat und 149 oder 9,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent und liegt damit 0,4 Prozentpunkte höher als einen Monat zuvor und 0,1 Prozentpunkte über dem Wert vom Januar des vergangenen Jahres.

Weniger offene Stellen

Die Personalnachfrage ist laut Pressemitteilung der Agentur für Arbeit saisonal bedingt entsprechend abgekühlt, ist aber auch insgesamt deutlich geringer als vor einem Jahr. So haben die hiesigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 114 offene Stellen gemeldet. Das sind 63 Angebote oder 35,6 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 19 oder 20,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Bestand umfasst derzeit 681 Vakanzen. Das sind 4,1 Prozent weniger als im Vormonat und 22,9 Prozent weniger als im Januar vergangenen Jahres.

Im Erlanger Stadtgebiet waren im Januar 2376 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 199 Personen oder 9,1 Prozent mehr als im Vormonat und 40 oder 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt mit 3,7 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher als einen Monat zuvor, ist jedoch gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert. Die Personalnachfrage zeigt sich laut Arbeitsagentur vergleichsweise stabil. So haben die örtlichen Arbeitgeber im Berichtsmonat 235 offene Stellen gemeldet. Das sind 25 Angebote oder 9,6 Prozent weniger als ein Monat zuvor und 32 oder 12,0 Prozent weniger als im letztjährigen Januar. Der Bestand umfasst derzeit 1082 Vakanzen. Das sind 44 Ausschreibungen oder 3,9 Prozent weniger als vor einem Monat und 25 oder 2,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. red

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